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<rss version="0.92"><channel><title>dadaistisches und dadaloses</title><link>http://merzmensch.blog.de/</link><description></description><language>de-DE</language><docs>http://backend.userland.com/rss092</docs><image><title>dadaistisches und dadaloses</title><link>http://merzmensch.blog.de/</link><url>http://data5.blog.de/design/preview/f6/bc7650a3fd148956fc2d45b9890df2_160x200.jpg</url></image><item><title>alles ist verbunden</title><description>	&lt;p&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/Caspar_David_Friedrich_028.jpg" alt="" title="" width="100%"&gt;&lt;br&gt;
Quelle: &lt;a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Caspar_David_Friedrich_028.jpg"&gt;wiki&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Lese gerade die neue Ausgabe von &lt;a href="http://frieze-magazin.de/"&gt;Frieze d/e&lt;/a&gt;, bald kommt ein Dada-Artikel, doch nachher werden wir einkaufen gehen für heute Abend, und für die Zubereitung vom &lt;a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/529751149743315/Franzoesisches-Huehnerbrustfilet-im-Blaetterteigmantel.html"&gt;Französischen Hähnchenbrustfilet im Blätterteigmantel &lt;/a&gt;brauchen wir Estragon, aber das ist später, und jetzt entdecke ich in dem Artikel "&lt;a href="http://frieze-magazin.de/archiv/kolumnen/cry-me-a-river/"&gt;Cry me a River&lt;/a&gt;" von Pablo Larios, dass Samuell Beckett, als er in der Berliner Alten Nationalgallerie das obige Gemälde von Caspar David Friedrich "Mann und Frau den Mond betrachtend" sah, zu seinem "Warten auf Godot" inspiriert wurde, in welchem ein Vladimir und ein Estragon auf einen Godot wartete, wobei das stimmt wohl nicht mit dem Gemälde, da nach Pablo Larios verwechselte Beckett das von ihm als Mondlandschaft benannte Werk mit dem anderen Meisterwerk der Surreallen Melancholie von Friedrich: "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes", doch jetzt gehe ich erst mal Estragon kaufen. Wartet bitte auf mich.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ea/Caspar_David_Friedrich_-_Zwei_M%C3%A4nner_in_Betrachtung_des_Mondes.jpg/981px-Caspar_David_Friedrich_-_Zwei_M%C3%A4nner_in_Betrachtung_des_Mondes.jpg" alt="" title="" width="100%"&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2013/05/18/verbunden-16008198/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2013/05/18/verbunden-16008198/</link><pubDate>Sat, 18 May 2013 11:02:42 +0200</pubDate></item><item><title>Kaminski ON AIR, Frieling und Walhall am Main</title><description>	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/473/7029473_d4b5378aef_m.jpeg" alt="RIMG0279"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Es &lt;strong&gt;HALL&lt;/strong&gt;t im &lt;em&gt;Frankfurter Bockenheimer Depot&lt;/em&gt;. Und zwar gewaltig. Denn während die Baukräne des künftigen berüchtigten Kulturcampus da droben über der Kuppel des ehemaligen TATs in der Götter/Abenddämmerung schimmern (&lt;em&gt;das gehört beiläufig nicht hierher&lt;/em&gt;), glänzt da drunter das &lt;span&gt;&lt;strong&gt;Rheingold, Teil I der Wagnerischen Tetralogie&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Doch ohne Wagnerischen Soundtrack - dafür im besten Stil der &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/neubauten/"&gt;Einstürzenden Neubauten&lt;/a&gt;. Vorgetragen vom Multitalent &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.kaminski-on-air.de/"&gt;Stefan Kaminski&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - als ein "dreidimensionales Hörspiel-Theater" in Rahmen seiner "&lt;strong&gt;Kaminski ON AIR&lt;/strong&gt;"-Reihe. Und produziert von dem uns allen bekannten &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.RuprechtFrieling.de/"&gt;Ruprecht Frieling&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0312" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0312/7031644"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/644/7031644_7cae2caa54_m.jpeg" alt="RIMG0312"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bereits wenn man das Theaterhaus betritt, findet man die ungeheueren Bauten wieder.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/491/7029491_e23c9e6fc3_m.jpeg" alt="RIMG0280"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0281" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0281/7029492"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/492/7029492_6a79b73d93_m.jpeg" alt="RIMG0281"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Sogar die im Nebel schimmernden Theatermitarbeiter tragen dem Mythischen bei.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/493/7029493_8383310c9f_m.jpeg" alt="RIMG0289"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nun sitzt man im Saal, inmitten der monströsen Bau-Gerüste, und es fängt an!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch während der Wagnerische Ring mit dem Erhabenen geradezu erschlägt, sind die Charaktere bei Kaminski auf eine Olympische Art und Weise zickig, dümmlich und ab und zu pöbelhaft. Und sogar sympathisch. Das Faszinierende ist: Kaminski spielt alle Rollen, und tut es so glaubwürdig, dass man bald vergisst, dass dies ein One-Man-Theaterstück ist. Er überzeichnet manches, doch übertreibt nichts - das Komikhafte überschreitet nicht den Rubicon gen Klischée-Wüste.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0299" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0299/7031631"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/631/7031631_5a62649a17_m.jpeg" alt="RIMG0299"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Bezeichnung "One-Man-Stück" wäre vielleicht doch zu ungenau: zwar spielt Kaminski alle Rollen, und auch einige ausgefallene Instrumente wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theremin"&gt;Theremin&lt;/a&gt;. Doch er ist nicht allein.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hella von Ploetz &lt;/strong&gt;erzeugt überirdische Klänge mit einer spezial entwickelten Glasharfe. Die dadurch entstehenden Klänge kann man nicht beschreiben. Man muss das Pulsierende und im Raum Umherwobende Bebende Wurbelnde Hindurchspeerende mit dem eigenen Bauch spüren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/499/7029499_b0f2974280_m.jpeg" alt="RIMG0303-1"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sebastian Hilken &lt;/strong&gt;wechselt zwischen Percussions-Objekten und Kontrabass. Mal Taiko, mal Drum'n'Base, mal Militärtrommeln, und dann Blues-Saiten wibbern durch die Halle. Eine Multigenre-Orgie der besten Sorte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/498/7029498_af40be6db0_m.jpeg" alt="RIMG0302-1"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inhaltsmässig&lt;/strong&gt; ist Wagners "Rheingold" ja ein Zeugnis der Impotenz der Weltherrscher: da werden die Walhall-Hallen von zwei sympathischen, aber dummlichen Riesen errichtet, im Auftrag des leichtsinnigen Gottes Wotan. Als Belohnung hat der Schnelldenkende die Göttin Freia versprochen, ohne zu überlegen, dass&lt;/p&gt;
	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Freia eine Gottin ist, die eigentlich nicht als eine tarifliche Arbeitsvergütung in Frage kommt, auch im Öffentlichen Dienst&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Freia die Apfelbäume behütet, die den Göttern das Ewige Leben garantieren (was bei Freias Fernbleiben alle Götter sofort zu spüren bekommen werden)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;die Hallen irgendwann fertig sind, und die Arbeitnehmer streikend vor seiner Türe erscheinen.&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;p&gt;Das tun die beiden ja, nachdem Walhall-Bau zu Ende gebracht wurde.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0300-1" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0300_1/7031632"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/632/7031632_a0b1661a4b_m.jpeg" alt="RIMG0300-1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nix Erhabenes erwartet sie. Gott Wotan ist selbstsüchtig und hält sich nicht beim Wort.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0306" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0306/7031633"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/633/7031633_891dba4952_m.jpeg" alt="RIMG0306"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und da geht das Schlamassel los.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Figuren &lt;/strong&gt;sind mit klaren und kontrastreichen Farben gezeichnet. &lt;strong&gt;Wotan &lt;/strong&gt;ist ein megalomanischer, selbstverliebter Nichtstuer. &lt;strong&gt;Fricka&lt;/strong&gt;, seine Gattin und Göttin, ist vernünftig, dafür aber hysterisch. &lt;strong&gt;Freia &lt;/strong&gt;läuft im Kreise herum wie Wildgestochene, kann man auch verstehen, in ihrer Situation. &lt;strong&gt;Fasolt &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Fafner&lt;/strong&gt;, die Riesen, sprechen Dialekte und sind Sympathieträger (auch wenn der einer den anderen eines Tages vermurkst). &lt;strong&gt;Loge&lt;/strong&gt;, der Halbgott und Intrigant, ist plötzlich voll normal - seine Rolle wird nicht überspitzt dargestellt, er ist einer von uns, er rappt gerne und gibt sich für einen voll korrekten und menschlichen Typen. &lt;strong&gt;Erda&lt;/strong&gt;, die Urmutter, ist jensets von Gut und Böse, kann man auch nachvollziehen, bei all der Bacchanalie drumherum.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0307" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0307/7031643"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/643/7031643_c389bfd81c_m.jpeg" alt="RIMG0307"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Diese Interpretation von Wagners Ring ist eine konsequente Linie mit der &lt;strong&gt;Prinz Rupis &lt;/strong&gt;(Frieling) Übertragung "&lt;strong&gt;Der Ring des Nibelungen&lt;/strong&gt;" (als Buch erschienen): hier wird die Ring-Geschichte nacherzählt - urkomisch, mit knappen Worten und in die Modernität der Massmediae verschoben, so dass Bayreuth nur so knirrscht mit seinen Gold-Zähnen wegen der vermeintlichen Profanisierung und Penetration des Erhabenen durch das Nerdige. Auch in dem Moment, als plötzlich die deutsche Übersetzung der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachen_und_Schriften_in_Tolkiens_Welt#Schwarze_Sprache.2FOrkisch"&gt;Schwarzen Sprache&lt;/a&gt; erklingt, in der die berühmt-berüchtigte Inschrift auf einem (nicht so) ganz anderen Ring verfasst wird:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, &lt;br&gt; Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Und einige Figuren mutieren zu Gollum. Mögen die Puristen sagen, was sie wollen, Intertextualität ist was sie ist. (Und auf dem Cover des Buches von Frieling funkelt der Tolkiensche Ring ebenso schön umher).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Alles ist stimmig und stimmungsvoll in dieser Inszenierung - sogar das Licht, ein Element, das man leider als Hörbuch kaum wahrnehmen kann (daher gibt es aber Videoinszenierung als DVDs) - so eine gute Lichtarbeit  wie hier, sieht man selten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und so vergehen 80 Minuten von "Rheingold" wie im Flug (der Walküren), Wagner hat dafür mehr als 2,5 Stunden gebraucht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0316" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0316/7031645"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/645/7031645_6c6400e2bb_m.jpeg" alt="RIMG0316"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und abschliessend ruft Kaminski hallend in den Saal:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;- Hier sind wirklich grossartige Räumlichkeiten. Bockenheimer Depot ist Walhall!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0320" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0320/7031656"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/656/7031656_841e86419a_m.jpeg" alt="RIMG0320"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und das stimmt: akustisch und visuell hallt es einen weg vom Hocker, wie es schon immer TAT.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0282" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0282/7034479"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/479/7034479_1b66744f5b_m.jpeg" alt="RIMG0282"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nach der Aufführung eilen die Zuschauer hinunter, zur Bühne, auf welcher Musikinstrumente, Hammer, Thereminvox, Glasharfen, Streichholzer und weitere seltsam klingende Gegenstände auf eine wunderbar chaotische Art und Weise angeordnet sind.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Rheingold:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;a title="RIMG0320" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0320/7031656"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title="RIMG0324" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0324/7031658"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/658/7031658_7fd91617d5_m.jpeg" alt="RIMG0324"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Glasharfe:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0324" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0324/7031658"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title="RIMG0331" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0331/7031659"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/659/7031659_87f1517264_m.jpeg" alt="RIMG0331"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Partitur - man sieht, wie lebendig der Text ist - die Metamorphosen sind jedes Mal vorprogrammiert.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0334" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0334/7031715"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/715/7031715_4da94a214a_m.jpeg" alt="RIMG0334"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Mit diesem farbigen Marakas da in der Mitte läuft Freia wie die Wilde durch die Gegend, verzweifelt und entgeistert. &lt;a title="RIMG0336" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0336/7031716"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/716/7031716_7fe835d19d_m.jpeg" alt="RIMG0336"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der lichtbringende Loge fummelt mit den Streichholzern und bringt - im Gegensatz zu Prometheus - keine richtige Antwort auf die Černyševskij-Frage des verwirrten Verpeilers Wotan: "&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Was tun?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;".&lt;br&gt; &lt;a title="RIMG0336" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0336/7031716"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title="RIMG0341" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0341/7031717"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/717/7031717_bd2724338c_m.jpeg" alt="RIMG0341"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Bühne kann man stundenlang betrachten, doch leider müssen wir los - Walhalle wird für die Nacht geschlossen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0344" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0344/7031797"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/797/7031797_865ea798b9_m.jpeg" alt="RIMG0344"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Es bleibt nur noch eines: wiederkommen. Denn es ist bei weitem nicht zu Ende. Apokalypse kommt noch.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/798/7031798_9f7993e839_m.jpeg" alt="RIMG0356"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Stefan Kaminski und Ruprecht Frieling.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und hier das Making-Of:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Kun&lt;/span&gt;&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/stst/fullposts/"&gt;stst&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;eckbrief&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was:&lt;/strong&gt; Kaminski ON AIR - DER RING DES NIBELUNGEN&lt;br&gt; &lt;strong&gt; Wo: &lt;/strong&gt;Bockenheimer Depot&lt;br&gt; &lt;strong&gt; Wann:&lt;/strong&gt; Zyklus 1 (11./12./19./20.05.2013), Zyklus 2 (25./26./31.05/03.06.2013)&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Web:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.oper-frankfurt.de/de/page994.cfm"&gt;Oper Frankfurt&lt;/a&gt; / &lt;a href="http://www.internet-buchverlag.de/dvd-video/"&gt;Internet Buchverlag&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2013/05/15/kaminski-on-air-frieling-walhall-main-15979006/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2013/05/15/kaminski-on-air-frieling-walhall-main-15979006/</link><pubDate>Wed, 15 May 2013 02:08:13 +0200</pubDate></item><item><title>#Drosslnet</title><description>	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zugegeben&lt;/strong&gt;, für das digitale Zeitalter reagiere ich fast schon mit einer jahrelangen Verspätung: eine ganze Woche ist vorbei, aber bald kommen wir ja ohnehin &lt;em&gt;back to the roots&lt;/em&gt;, sozusagen. Daher stimmt alles: &lt;span&gt;Ihr Internet wird gedrosselt&lt;/span&gt;. Vorausgesetzt, Sie werden ab Ende Frühling ein Telekom-Kunde. Dank den neusten Bemühungen des Magenta-Giganten. Hiernach soll das Internet-Flatrate schlichtweg abgeschafft werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Gut, das ganze soll erst mit neuen Veträgen und erst in zwei Jahren in Kraft treten, dennoch ist die Tatsache ernüchternd: Telekom scheint hier Wettbewerbsverzerrung zu betreiben. (Siehe Details bei &lt;a href="https://netzpolitik.org/2013/telekom-macht-ernst-tarifwechsel-fuhrt-zur-ende-der-flatrates-und-verletzung-der-netzneutralitat/"&gt;netzpolitik&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und das wird so funktionieren: erreicht Ihr Datentraffic eine bestimmte Höhe - wird die Geschwidigkeit Ihres Internetanschlusses (sollte Sie noch bei Telekom bleiben, freilich) bis in die ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Dann wird Ihr Internet so schnell sein:&lt;br&gt;  &lt;br&gt; &lt;a href="http://vimeo.com/64641982"&gt;Telekom-Drossel mit 384 kbit/s&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/yetzt"&gt;yetzt&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com/"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Welche Höhe und wie schnell die Drösselung stattfindet, erfährt man drüben, bei &lt;a href="http://drossl.de/"&gt;drossl.de&lt;/a&gt;. Und ja. Das kann schnell passieren. Nach der Meinung von Telekom seien nur die Poweruser betroffen. Doch - hab acht! - was ist schon ein Poweruser in Zeiten der Videostreaming-Dienste? Wo jeder, von Teenie bis zum Silversurfer beachtliche Daten herunterstreamt. Ein Paar HD-Filme (10 Stück pro Monat laut Netzkultur) sollen ausreichen, die Traffic-Grenze zu überschreiten. Dazu kann ein PlayStation-Nutzer mit ein Paar heruntergeladenen Demos - oder bei PS Store erworbenen Produkten selbst diese Grenze auch schnell erreichen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Achja, noch was lustiges: die eigenen Dienste von Telekom sind von der Traffic-Berechnung nicht betroffen. Sprich: eigene Angebote werden im Vordergrund gestellt, die Konkurenz wird ausgesperrt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Doch nun, was bedeutet das für mich, als für einen Nicht Power, aber immerhin User? Ich möchte Qualität sehen. Sprich: keine Mainstream-Blockbuster, sondern mal was anderes. Schauen wir mal, ob Telekom in seinem Film-Angebot &lt;strong&gt;Videoload.de&lt;/strong&gt; diese Inhalte anbietet (und hier bitte ich Euch mich sofort zu korrigieren, falls ich was falsches sage: ich nutze Telekom-Angebot nicht, kann also nur durch Recherche darüber beurteilen).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; OK. Schauenwirmal.&lt;br&gt; &lt;strong&gt;"Sherlock"&lt;/strong&gt; - supercoole britische Serie. &lt;br&gt; Videoload: &lt;a href="http://www.videoload.de/suche?q=Sherlock"&gt;nope&lt;/a&gt;. &lt;br&gt; Aber bei &lt;a href="http://www.watchever.de/serien/sherlock-staffel-1-25537"&gt;watchever&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;"Tatortreiniger"&lt;/strong&gt; - eine skurille, preisgekrönte deutsche Serie (eine der besten hierzulande, nach meiner Ansicht).&lt;br&gt; Videoload: &lt;a href="http://www.videoload.de/suche?q=Tatortreiniger"&gt;nada&lt;/a&gt;.&lt;br&gt; Aber bei &lt;a href="http://www.watchever.de/serien/der-tatortreiniger-staffel-1-40668"&gt;watchever&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.lovefilm.de/tv/?token=%3Fu%3D%252Fcatalog%252Ftitle%252F331470%26m%3DGET"&gt;lovefilm&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;"Misfits"&lt;/strong&gt; - eine abgedrehte britische Serie&lt;br&gt; Videoload: njet.&lt;br&gt; Aber bei &lt;a href="http://www.maxdome.de/suche/Misfits"&gt;Maxdome&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Gut, die Serien sind so eine Sache, aber wie steht es mit Filmen (die ich schaue - wohl bemerkt)?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;"Symbol"&lt;/strong&gt; - eine wilde Mischung aus "Cube", "2001" und "Cremaster", direkt aus Japan von Matsumoto Hitoshi (Downtown).&lt;br&gt; Videoload: nai desu...&lt;br&gt; Dafür aber bei &lt;a href="http://de.mubi.com/films/4117"&gt;mubi&lt;/a&gt;. (Wenn auch nur für 30 Tage verfügbar)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;"Troll Hunter"&lt;/strong&gt; - eine gruselige norwegische Mokumentary im besten Stil von "Blair Witch Project" und "Cloverfield".&lt;br&gt; Videoload: &lt;a href="http://www.videoload.de/suche?q=Troll+Hunter"&gt;nei&lt;/a&gt;.&lt;br&gt; Aber bei &lt;a href="http://videostore.de.playstation.com/the-troll-hunter-29984.html"&gt;PlayStation store&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;"Das Voynich Rätsel"&lt;/strong&gt; - ein Doku über einen geheimnisvollen Schriftdokument.&lt;br&gt; Videoload: &lt;a href="http://www.videoload.de/suche?q=Voynich"&gt;%!/§ (im Sinne von "na Sie wissen schon")&lt;/a&gt;&lt;br&gt; &lt;a href="http://www.maxdome.de/das-voynich-raetsel-die-geheimste-handschrift-der-welt-1605600.html"&gt;Maxdome&lt;/a&gt; hat's aber parat.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und so weiter. Und glauben Sie mir, das sind keine auf eine miespetrische Art und Weise von mir herausgepickten Filme, sondern einfach eine Auswahl von Inhalten, die ich die letzten Monate geschaut habe. Verstehen Sie mich richtig, ich möchte hier kein Telekom-Bashing betreiben. Doch wenn der Provider (zu Deutsch: Anbieter) mir sein bescheidenes Angebot aufdrängelt und alle anderen Anbieter aussperrt - da spiele ich nicht mit. Als ein Nutzer. Denn alle diese Inhalte werden mir nach einigen HD-Filmen verwehrt. Das ist schon fast Zensur.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Natürlich, die Vielfalt von Anbietern bedeutet auch Vielfalt von Abonnements. Ist selbstverständlich mit weiteren Kosten verbunden. Doch bei der Vielzahl von Anbietern lässt sich entscheiden, wer (subjektiv gesehen) die besten Inhalte hat (für mich kämen da Arthouse-Filme sowie internationale Kinoszene in Frage). Denke bitte darüber nach, Magenta-Riese. Sei nicht verblendet vom Profit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2013/04/28/drosslnet-15800601/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2013/04/28/drosslnet-15800601/</link><pubDate>Sun, 28 Apr 2013 15:08:45 +0200</pubDate></item><item><title>Herr Wehrli räumt auf.</title><description>	&lt;p&gt;Ein Wunderbarer Mensch ist er, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursus_Wehrli"&gt;Herr Wehrli&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="https://vimeo.com/45653271" title="HerrWehrli"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/451/6939451_2d3c598a87_m.jpeg" alt="HerrWehrli"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2013/03/18/herr-wehrli-raeumt-15641451/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2013/03/18/herr-wehrli-raeumt-15641451/</link><pubDate>Mon, 18 Mar 2013 19:17:02 +0100</pubDate></item><item><title>Franz Mon in der Romanfabrik</title><description>	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/871/6823871_2e2adfad63_m.jpeg" alt="DSC_2562"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Konkrete Poesie &lt;/strong&gt;ist das Flustern der Zeichen im Auge des Betrachters. Irrlichterierende Buchstabenkaleidoskope, erstarrte Hast eines dahingeworfenen Anagramms. Und &lt;strong&gt;Franz Mon &lt;/strong&gt;- er ist mit seinen Ideogrammen der Meister, die Koryphäe dafür.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;a title="RIMG0050" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0050/6823878"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/878/6823878_a1dcb06411_m.jpeg" alt="RIMG0050"&gt;&lt;/a&gt;Heute war er zu Besuch in der &lt;a href="http://romanfabrik.de/"&gt;Romanfabrik&lt;/a&gt; - auf seinem Abend "&lt;a href="http://romanfabrik.de/va-090113.html"&gt;Wortbilder&lt;/a&gt;". Und kaum war er da - wurde auch Romanfabrik an sich dekonstruiert, sie metamorphierte zu einem Ideogramm. Auf dem Plakat sowie auf der Einladungskarte (s. links) hat er zwei neue Ideogramme aus den Buchstaben R-O-M-A-N-F-A-B-R-I-K erstellt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In diesem Ideogramm dreht sich alles um O. Die Konsonanten RMNFBRK bleiben draussen, und die Vokale OAA - als weicher Kern - bleiben drin, geschützt. Nur das "i" inklusive das Tüpfelchen strebt hinaus ins weite Feld.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch gleichzeitig verewigte Franz Mon sich selbst: man findet FRAN, man findet MON, doch Z und N hören nicht auf, miteinander ob der Existenzgültigkeit zu kämpfen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Man findet hier aber auch MAN, BAR, FORK und der freundliche MAN am BAR am Eingang der ROMANFABRIK serviert ausgezeichneten Sizilianischen Wein mit Tapas.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und langsam merkt man, dass alles Konkrete Poesie ist. Alles ist so konkret und so poetisch zugleich.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch während du noch ungeduldig mit GABEL in deinen Tapas herumstöcherst, da kommt schon Franz Mon.&lt;/p&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/886/6823886_e242a149dd_m.jpeg" alt="DSC_2575"&gt;&lt;br&gt; (Mediokre Epigonalitäten von Merzmensch)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Zunächst bespricht er da droben die Klang-Lage, da gleich die Ausschnitte aus seinen Hörspielen erschallen werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/887/6823887_b5b9790e62_m.jpeg" alt="RIMG0057-l"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/888/6823888_8365f2ee0f_m.jpeg" alt="RIMG0063"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und während er noch dort verweilt, betrachten die Zuschauer die Ideogramme auf den Wänden, versuchen sie zu entziffern, versuchen sie zu lesen, versuchen dahinter zu kommen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="DSC_2570-l" href="http://www.blog.de/media/photo/dsc_2570_l/6823892"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/892/6823892_f5a0ae3e9a_m.jpeg" alt="DSC_2570-l"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und langsam, aber sicher folgen Offenbarungen, eine nach der anderen (und Sie, werte Leserinnen und Leser, können dieses Mysterium ebenso erleben - zur Auflösung markieren Sie einfach die scheinbar leere Zeile unter dem jeweiligen Bild [&lt;em&gt;Merzmensch will ja nicht das Vergnügen vertreiben&lt;/em&gt;]).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0340-l" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0340_l/6823893"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/893/6823893_17477f6c6b_m.jpeg" alt="RIMG0340-l"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt; &lt;em&gt;Auflösung&lt;/em&gt;: &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;niemals&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Oder das hier:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="RIMG0335-l" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0335_l/6823894"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/894/6823894_ac743f133c_m.jpeg" alt="RIMG0335-l"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt; &lt;em&gt;Auflösung&lt;/em&gt;: &lt;span&gt;&lt;strong&gt;Optimist&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, was bei der Golgota-Symbolik gar sehr vielschichtig ist!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch nun ist Franz Mon auf der Bühne und fängt an zu lesen. Die anfangs als schwach wirkende Stimme füllt plötzlich die ganze Romanfabrik. Alliterationen, Buchstabengedichte, splatterige Versionen bekannter Märchen, subversive Intertextualität, alles fängt plötzlich an, zu bebben, zu tanzen - wie die Letter in Ideogrammen, wie Faustsche Makrokosmos:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Wie alles sich zum Ganzen webt,&lt;br&gt; Eins in dem andern wirkt und lebt!&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Der Alchimist Franz Mon zeigt seine Macht über dem Zeichen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/899/6823899_659df54442_m.jpeg" alt="RIMG0176-l"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und da sage ich Ihnen, werte Leser, Hand aufs Herz: hier findet die Schönheit deutscher Sprache ihre Apotheose. Nur wenige konnten mich bisher mit dem indogermanischen Sprachklang akustisch verzaubern: &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/neubauten/"&gt;Blixa Bargeld&lt;/a&gt; war's, beispielweise. Franz Mon gehört auch ausnahmslos dazu.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dann erschallt die wunderbare Hörspiel-Inszenierung seines Gedichtes "da der du bist" (&lt;span&gt;siehe&lt;/span&gt;höre &lt;a href="http://www.ubu.com/sound/mon.html"&gt;bei&lt;/a&gt; &lt;a href="http://ubumexico.centro.org.mx/sound/mon_franz/Mon-Franz_Da-du-der-bist.mp3"&gt;ubu.com&lt;/a&gt;). Vogelartig schweben Worte umher - lechts, rinks, dreidimensional im Raum (wer braucht schon 3D-Kinos...). Stimmen, mal skandierend, mal klagend, mal affirmativ, mal orgiastisch, und wieder bieder, mal rückwärts (nach der Aufführung macht Franz Mon eine interessante Bemerkung: &lt;span&gt;das rückwärts gesprochenes "Du" klingt wie "Hut"&lt;/span&gt;). &lt;em&gt;Wie ein Hut. Wie ein Hut. Du bist von vorne wie von hinten Anna. &lt;/em&gt;(Das gehört beiläufig nicht hierher, denn der Merzmensch sieht in jedem Menschen Merz).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Und plötzlich merke ich etwas völlig Irres&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;: während wir dem Hörspiel zuschauen, schaut Franz Mon uns zu. Ja, wir werden plötzlich zur Bühne, wie damals in Holland, als Schwitters und van Doesburg sich im Saal zurücklehnten, während die Zuschauer die Bühne besetzten. Eine Verschachtelung der Realitäten. Überführung der Kunst ins Leben und vica versa frei nach Peter Bürger.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Danach - jaja, es wird so richtig transmedial - folgen Projektionen mit weiteren Beispielen seiner Konkreten Poesie und Ideogrammen.&lt;br&gt;&lt;a title="RIMG0137-l" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0137_l/6823911"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/911/6823911_c0effa6142_m.jpeg" alt="RIMG0137-l"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Franz Mon erklärt, das die Ideogramme als Meditation entstehen (und als Meditation werden sie gelesen). Man nehme ein Wort und man schaue, wie die Letter in diesem Wort zueinander stehen/hängen/schweben. Man ziehe ein "i", man stauche ein "g", und plötzlich bekommen die entstehenden Phantasmen ihre Semantik.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und das stimmt: betrachtet man ein Ideogramm, folgen folgende Folgen (und das, liebe Leserinnen und Leser, ist ein einzigartiges Gefühl) :&lt;br&gt;1) man sieht ein Buchstabengefüge&lt;br&gt;2) man entdeckt langsam, dass die Buchstaben zueinander gezogen werden&lt;br&gt;3) man erkennt das Wort&lt;br&gt;4) das Wort bringt Bedeutung mit sich&lt;br&gt;5) das Ideogramm ist auf einmal semantisch betont - und du siehst etwas völlig anderes als im Punkto 1).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Schauen Sie doch selbst:&lt;br&gt;&lt;a title="RIMG0341-l" href="http://www.blog.de/media/photo/rimg0341_l/6823913"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/913/6823913_c494ca4199_m.jpeg" alt="RIMG0341-l"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;Was erkennen Sie? Nicht etwa ein &lt;span&gt;Rorschach-esques gespiegeltes Bild? Und dann, im unteren Teil - I-L-U-S-...ILLUSION!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Jetzt versteht man das Gespiegelt-sein, man versteht auch das wiederkehrende Chimärische des Wettlaufes zwischen Z und N (oder И)?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Franz Mon erklärt: Das Auge erreicht das Denken über das Bild. Durch die Nutzung des Auges entsteht ein neuer Raum der Bedeutungen, der Raum, den der Künstler betritt und sich dort frei bewegt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Fürwahr, da wird einem synästhetisch zumute: der Auge fängt plötzlich an zu hören und zu denken. &lt;br&gt;Und während &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2010/05/23/ferdinand-kriwet-dimensionen-textes-8655628/"&gt;Kriwet&lt;/a&gt; seine Mixed Media visuell überflutet, lässt Franz Mon die Lakonie des Wortes Universen spielen ("Auch ein Wort kann für mich ein Gedicht sein", sagte er einst).&lt;br&gt;Und während Schwitters die mögliche (aber nicht unbedigt notwendige) Lesart seiner Merz-Bilder nur andeutet/nicht ausschliesst (s. &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/03/19/internationale-schwitters-tagung-teil-10859026/"&gt;meine Bemerkungen zu Schwitters-Tagung&lt;/a&gt;), lädt Franz Mon dazu regelrecht ein!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und niemand kann der Versuchung widerstehen, zu lesen, zu lesen, zu lesen, bis man endlich erkennt, entziffert, dechiffriert.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/916/6823916_b3e01eba94_m.jpeg" alt="RIMG0352-l"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Selten habe ich so viele Zuschauer gesehen, die in Bildrahmen Löcher hineinstarren und die Buchstaben flustern, bis das Licht der Erkentnis auf ihren Lippen lächelnd aufgeht. Spätestens dann (aber eigentlich schon viel früher) versteht man die unheimliche Kraft und Dynamik, die in Ideogrammen von Franz Mon lauern. Und dann lassen sie nicht wieder los.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dieser Artikel wurde auch in der &lt;a href="http://kwassl.net/2013/01/10/mysterien-aus-buchstaben/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2013/01/10/franz-mon-romanfabrik-15412995/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2013/01/10/franz-mon-romanfabrik-15412995/</link><pubDate>Thu, 10 Jan 2013 03:56:48 +0100</pubDate></item><item><title>Diesmal keine Vor-Sätze</title><description>	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Frei nach Charms.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nein, zuerst andersrum:&lt;br&gt;Nachträglich alles Gute zum Geburtstag, lieber &lt;strong&gt;Daniil Charms&lt;/strong&gt;. Am &lt;em&gt;30. Dezember 2012&lt;/em&gt; wäre er nämlich &lt;strong&gt;107 Jahre alt &lt;/strong&gt;geworden, jaja.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="531776_10151163917221857_1419842408_n" href="http://www.blog.de/media/photo/531776_10151163917221857_1419842408_n/6810761"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/761/6810761_2cc376712c_m.jpeg" alt="531776_10151163917221857_1419842408_n"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da wir aber bei den Glückwünschen glücklicherweise bleiben, möchte ich Euch alle, liebe und werte Leser zu dem neuen Jahr 2013 gratulieren. Sowas haben wir noch nie erlebt, das sage ich Euch. Wir kannten das Jahr 2012. Wir kannten auch das Jahr 2005. Viele von uns kannten sogar das Jahr 1997. Aber 2013 kennt noch niemand. Oder besser gesagt: wie alle sind da völlig die Anfänger. Daher lasst uns anfangen und fortsetzen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wo ich bereits bei den &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/vor-s%C3%A4tze/"&gt;Vor-Sätzen&lt;/a&gt; angekommen bin, die ich diesmal keine aufschreiben möchte. Ich werde es einfach tun, alles was ich geplannt habe. Und Punkt. Schluss aus Santa Klaus.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich weiss, ich habe hier schon seit langem nicht geschrieben. Das heisst, zuerst habe ich viel geschrieben, dann aber schon weniger, genauer gesagt: gar nichts. Doch davor, noch bevor ich gar nichts geschrieben habe, hatte ich schon was geschrieben, und sogar mehr als nur "was". Deswegen möchte ich jetzt wieder was schreiben, oder besser gesagt, mehr als nur "was", also et"was" oder sogar mehr als nur et"was".&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und bei Euch so?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2013/01/01/diesmal-vor-saetze-15380621/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2013/01/01/diesmal-vor-saetze-15380621/</link><pubDate>Tue, 01 Jan 2013 17:40:26 +0100</pubDate></item><item><title>MMK Talks: Slominski schweigt</title><description>	&lt;p class="dropcap"&gt;Frankfurter Museum für Moderne Kunst veranstaltet die berühmten &lt;a href="http://www.mmk-frankfurt.de/de/events/mmk-talks/"&gt;MMK Talks: The artists&lt;/a&gt;. Den im MMK ausgestellten Künstlern wird die Möglichkeit geboten, über ihre Werke in einem Gespräch zu berichten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Heute durfte man weder fotografieren, noch filmen. Das hat der berühmt-berüchtigte Aktionskünstler &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Slominski"&gt;Andreas Slominski&lt;/a&gt; ausdrucklich untersagt. Er hatte seine Gründe. Er war heute nämlich an der Reihe mit dem Zwiegespräch über die Kunst.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Slominski &lt;/strong&gt;hat seit Achziger jede Menge Dinge verbrochen:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;* er stellte in MMK seinen berühmten mit Plastiktüten vollbepackten &lt;strong&gt;Fahrrad&lt;/strong&gt; ab, eine &lt;a href="http://www.mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=2005%2F92"&gt;detailgetreue Abbildung eines Obdachlosen-Fahrwerks&lt;/a&gt;. Ein Selbstbildnis, wie Slominski sein Werk charakterisierte. Ein Selbstbildnis nannte er auch das Original von einem Obdachlosen-Fahrrad, den er geparkt auf der Zeil eines Tages sah. Selbstbildnis. Subtil und tiefgreifend.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;*mit seiner Hilfe &lt;a href="http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/1997/11/OGOWTEGOTTCOOPOGESRCSGEPAHAGWTROSAWC/"&gt;verschwand der "schönste Elfmeterpunkt" von einem Stadion&lt;/a&gt; (Slominski grub ihn schlichtweg aus)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;* angeblich (vereinzelten Gerüchten zufolge) soll er im berühmten Bremerhavener &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_f%C3%BCr_aktuelle_Kunst"&gt;Kabinett für aktuelle Kunst&lt;/a&gt; eine &lt;em&gt;Hand in die Wand&lt;/em&gt; eingemauert haben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein vielseitiger Schaffender, also&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und so sass der Moderator &lt;strong&gt;Mario Kramer&lt;/strong&gt; (Sammlungsleiter des MMK) bereits auf der Bühne. Er wartete auf &lt;del&gt;Godot&lt;/del&gt; &lt;strong&gt;Slominskij&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; - &lt;em&gt;Ob er kommt?&lt;/em&gt; - fragte &lt;strong&gt;Mario Kramer&lt;/strong&gt; fast nicht mehr rhetorisch das &lt;strong&gt;Publikum&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Doch da kam Slominski. Slominski kam langsam. Slominski stieg die Bühne hoch. Slominski setzte sich auf den Sessel nieder. Slominski schwieg.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Mario Kramer stellte Slominski vor. Die Ausstellungen und Projekte Slominskis sorgen für genug Zündstoff und irritierte Zuschauer, sagte Mario Kramer. Slominski schwieg.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Ausstellungen und Projekte Slominskis sind radikal, wie die aktuelle Ausstellung in &lt;a href="http://www.metropicturesgallery.com"&gt;Metro Pictures Gallery, NY&lt;/a&gt;, sagte Mario Kramer. Slominski schwieg.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Mario Kramer setzte fort: Metro Pictures Gallery befindet sich in dem kulturellen Brennpunkt New Yorks. Doch während die anderen kommerziellen Gallerien drumherum zum grössten Teil dekorativen Werke für Vorstand-Etage ausstellen, trug die Ausstellung Slominski einen schlichten und schockierenden Titel: "&lt;a href="http://www.metropicturesgallery.com/exhibitions/2012-09-13_andreas-slominski/"&gt;Sperm&lt;/a&gt;". Slominski schwieg.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Deswegen ist es besser, riet Mario Kramer, ein Kurzvideo anzuschauen, das ein Besucher der Ausstellung gemacht hat.&lt;br&gt;Und der &lt;strong&gt;Beamer &lt;/strong&gt;leuchtete auf. Der neutrale Gesprächspartner (keine Interpretationen, aber auch kein Schweigen):&lt;br&gt; &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Slominski schwieg. Die Ausstellung "Sperm", setzte Mario Kramer fort, öffnete am 12. September 2012. Einen Tag nach dem einschlägigen Jahrestag. Sie ist, setzte Mario Kramer fort, ein Umriss der amerikanischen Geschichte, ein komplexes Amerikabild. "&lt;em&gt;Andreas, wie hast Du eigentlich damals Amerika wahrgenommen&lt;/em&gt;?" - richtete Mario Kramer seine Frage an Slominski. Und Slominski antwortete:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nicht dass Slominski die ganze Zeit geschwiegen hat. Er hat aber auch kaum was gesagt. Er hatte wohl etwas gegen die Ergänzungsfragen. &lt;em&gt;Wo? Was? Wer?&lt;/em&gt; All diese Fragestellungen ließen ihn kalt. Er schaute in die Ferne und lächelte ab und zu. Zu den Entscheidungsfragen war er gnädiger: &lt;em&gt;Ja? Nein?&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Ja. Nein.&lt;/em&gt; Doch vor allem verwehrte er die Antwort auf die Kronfrage, die Mario Kramer wie ein Ritual nach jeder Beschreibung eines weiteres Projektes von Slominski stellte: "&lt;em&gt;Welcher Künstler hat dich zu dieser Ausstellung inspiriert? Wen zählst du zu deinen Lehrern? Bei welchem Professor hast du eigentlich abgeschlossen?&lt;/em&gt;" Die Antwort war stets:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;All diese Banalia - über das künstlerische Werden; darüber, was der Autor mit seinem Werk sagen wollte; darüber, wer den Autor  auf seinem Schaffesnwege beeinflusste; darüber, ob es Kunst sei oder weg solle -  all diese profanen Oberflächlichkeiten wehrte Slominski mit dem Schutzschild seines Schweigens ab. Und Mario Kramer kramte ausgerechnet solche Fragen hervor. Er ist Sammlungsleiter des MMKs. Er weiss, was er tut.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;"&lt;em&gt;Sind Sie hier überhaupt freiwillig?&lt;/em&gt;" - fragte ein geladener älterer Herr aus dem Publikum.&lt;br&gt; "&lt;em&gt;Ich bin aus Freundschaft hier&lt;/em&gt;" - erwiderte Slominski - "&lt;em&gt;Ich sehe aber kein besonderes Bedürfnis, etwas sagen zu müssen&lt;/em&gt;."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Der MMK Talk wurde zu einem MMK Anti-Talk, zu einem Selbstgespräch des Moderators. Das Publikum wurde unruhig. Die ersten gingen. Und zu aller Übel ist mir die Tinte ausgegangen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a rel="attachment wp-att-19880" href="http://kwassl.net/2012/12/11/mmk-talks-slominski-schweigt/dsc_2423-1/"&gt;&lt;img class="alignnone size-full wp-image-19880" title="DSC_2423-1" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/DSC_2423-1.jpg" alt="" width="90%"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Mario Kramer liess sich aber nicht beeindrucken, er setzte seine Beschreibung von Slominskis künstlerischen Schaffen fort. Er interpretierte auf eine irrsinnige Art und Weise Slominskis Aktionen, so dass die Hälfte des Publikums auf dem Boden vom Lachen rollte, die andere Hälfte begann, den Saal des heiligen Kunstaltars namens Museum zu verlassen. In ihren ästhetischen Gefühlen verletzt und entzaubert. Denn Slominski schwieg.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Ein älteres Paar fügte hinzu, als sie an Mario Kramer vorbei gingen: "&lt;em&gt;Vielen Dank für die vergelblichen Mühen&lt;/em&gt;".&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Doch Mario Kramer sprach bereits über die Slominskis Faszination für Fallen: &lt;a href="http://www.mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=2000%2F64"&gt;Fuchsfallen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=2000%2F271"&gt;Iltisfallen&lt;/a&gt;, und sogar die berühmte "&lt;a href="http://www.mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=2000%2F52"&gt;Fanganlage für Wildschweine&lt;/a&gt;", die im MMK ausgestellt war und den kompletten Gebäudeumriss von MMK darstellte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "&lt;em&gt;Ob wir unser Publikum in die Falle gelockt haben&lt;/em&gt;?" - fragte Mario Kramer Slominski.&lt;br&gt; "&lt;em&gt;Ob Sie selbst in der Falle sind&lt;/em&gt;?" - fragte das Publikum Mario Kramer (im Bezug auf seine einsame Moderatorposition).&lt;br&gt; "&lt;em&gt;Bin ich selbst in der Falle&lt;/em&gt;?" - fragte Slominski sich selbst. Ja, er sprach.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "&lt;em&gt;Ist es hier eine Performance&lt;/em&gt;?" - stellte diese mega-peinliche Meta-Frage eine Dame aus dem Publikum, worauf Slominski  antwortete:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eine einzig angemessene und weise Antwort. Fürwahr.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "&lt;em&gt;Wussten Sie, worauf Sie sich einlassen&lt;/em&gt;?" - fragte ein weiterer Empörter aus dem Publikum Mario Kramer.&lt;br&gt; "&lt;em&gt;Bei Andreas weiß man nie so genau&lt;/em&gt;" - erwiderte Mario Kramer - "&lt;em&gt;Wir könnten auch als zwei Osterhasen verkleidet dieses Gespräch führen. Aber, als Abschluss unseres Talks, was mich doch all die Jahre quält, Andreas, ist die Frage: hast du damals im Bremerhavener Kabinett für aktuelle Kunst tatsächlich eine Hand eingemauert?&lt;/em&gt;"&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Slominski überlegte. Slominski schaute das Publikum an. Slominski schaute Mario Kramer an. Slominskis Antwort war:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dieser Artikel ist in der &lt;a href="http://kwassl.net/2012/12/11/mmk-talks-slominski-schweigt/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2012/12/11/mmk-talks-slominski-schweigt-15306140/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2012/12/11/mmk-talks-slominski-schweigt-15306140/</link><pubDate>Tue, 11 Dec 2012 03:10:18 +0100</pubDate></item><item><title>Gesamtkunstwerk von Merzmensch</title><description>	&lt;p&gt;&lt;img src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_m1pvbkmTTI1qa1h85o1_500.jpg" alt="" title=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hört! Hört!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein Gesamtkunstwerk ist entstanden, und Merzmensch war daran unmittelbar beteiligt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dieses Gesamtkunstwerk heisst Sophia, wiegt 3.200 gramm und ist bereits fast 2 Tage alt (oder jung, je nach dem).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Aus Datenschutzrechtlichen Gründen veröffentliche ich hier nur ein Ohr von ihr. Aber Ihr könnt mir glauben, liebe Leser, auch der Rest ist bezaubernd und wunderschön. Und das sagt der Merzmensch mal ausnahmsweise ohne Ironie, sondern im vollen Ernst.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ach, was sage ich: &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;big&gt;&lt;big&gt;ein neuer Märzmensch ist entstanden! &lt;img src="/img/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="middle" border="0"&gt;&lt;/big&gt;&lt;/big&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2012/03/30/gesamtkunstwerk-merzmensch-13348648/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2012/03/30/gesamtkunstwerk-merzmensch-13348648/</link><pubDate>Fri, 30 Mar 2012 23:45:55 +0200</pubDate></item><item><title>Bankers Babylon. Teil 1. Wie man Dinge möglich macht.</title><description>	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Ein Kulturtipp der Superlative in der Stadt am Main.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Bankers Babylon &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;kommt nach Frankfurt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="tumblr_m0kro3GmdH1rq12ygo1_1280" href="http://www.blog.de/media/photo/tumblr_m0kro3gmdh1rq12ygo1_1280/6256946"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/946/6256946_e29d0306e6_o.jpeg" alt="Bankers Babylon" width="100%"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kurz und knapp, worum es hier geht:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Am Mittwoch, den 21.3. &lt;/span&gt;&lt;br&gt;veranstaltet &lt;br&gt;die Onlinezeitschrift "&lt;a href="http://kwassl.net/"&gt;Frankfurter Gemeine Zeitung&lt;/a&gt;" &lt;br&gt;ab 19 Uhr &lt;br&gt;ein &lt;strong&gt;Finanzspektakel &lt;/strong&gt;über &lt;strong&gt;Frankfurt &lt;/strong&gt;u. die &lt;strong&gt;Macht &lt;/strong&gt;der &lt;strong&gt;Märkte &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;in der &lt;strong&gt;Naxoshalle &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;unter dem Titel "&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bankers Babylon&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;". &lt;br&gt;Mit dabei das &lt;a href="http://www.theater-willypraml.de/"&gt;Theater Willy Praml&lt;/a&gt;, &lt;br&gt;das &lt;a href="http://www.kellertheater-frankfurt.de/"&gt;Kellertheater Frankfurt&lt;/a&gt;, &lt;br&gt;&lt;strong&gt;Rapper Florian Neeb&lt;/strong&gt;, &lt;br&gt;&lt;strong&gt;Klintsch&lt;/strong&gt;,&lt;br&gt;die &lt;strong&gt;MoonLightSisters&lt;/strong&gt;, &lt;br&gt;eine &lt;strong&gt;anonyme Zeugin &lt;/strong&gt;aus der Finanzwirtschaft &lt;br&gt;und &lt;strong&gt;Prof Klaus Dörre &lt;/strong&gt;aus Jena.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Alles über BankersBabylon - &lt;a href="http://www.bankersbabylon.de"&gt;&lt;a href="http://www.bankersbabylon.de"&gt;http://www.bankersbabylon.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kommt alle und zahlreich!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Den nächsten Teil veranstalten wir im Sommer, doch wer's nicht gesehen hat - hat's nicht gesehen. Und vice versa.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Kun&lt;/span&gt;&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/stst/fullposts/"&gt;stst&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;eckbrief&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was:&lt;/strong&gt; Bankers Babylon. Teil I: Wie man Dinge möglich macht.&lt;br&gt; &lt;strong&gt; Wo: &lt;/strong&gt;Naxoshalle Frankfurt, Wittelsbacherallee 29, 60316 Frankfurt am Main, Deutschland&lt;br&gt; &lt;strong&gt; Wann:&lt;/strong&gt; am 21.03.2012 ab 19:00&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Web:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.bankersbabylon.de"&gt;&lt;a href="http://www.bankersbabylon.de"&gt;http://www.bankersbabylon.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2012/03/20/bankers-babylon-teil-1-dinge-moeglich-macht-13229316/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2012/03/20/bankers-babylon-teil-1-dinge-moeglich-macht-13229316/</link><pubDate>Tue, 20 Mar 2012 14:15:21 +0100</pubDate></item><item><title>Sarai: Die Liebe wird die Welt retten.</title><description>	&lt;p&gt;&lt;img class="alignleft size-full wp-image-14871" title="401432_2860941935332_1613206359_2499493_1761302749_n" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/401432_2860941935332_1613206359_2499493_1761302749_n.jpg" alt="401432_2860941935332_1613206359_2499493_1761302749_n" width="367"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Прошу тебя по-человечески: пиши честно и без лукавства"&lt;br&gt; "Ich bitte Dich, sei ein Mensch: Schreibe ehrlich und ohne Hintergedanken"&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Große, düstere, wandfüllende Gemälde.&lt;/em&gt;&lt;br&gt; &lt;em&gt;Traurige Rembrandtschen Augen, von Furchen durchzogene Gesichter.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;em&gt;&lt;img title="R0032761" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032761.jpg" alt="R0032761" width="500"&gt;&lt;br&gt; Liegende Figuren - hingelegt oder hingefallen? Ohnmacht und Hilflosigkeit?&lt;br&gt; Gestalten, vom finsteren Hintergrund fast schon verschlungen. Aber immer noch da...&lt;br&gt; Schwere Formen, dunkle Farben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;em&gt;&lt;img title="DSC_0478" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/DSC_0478.JPG" alt="DSC_0478" width="500"&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;em&gt;Und dazwischen - zwei Monitore mit Videoprojektionen:&lt;br&gt; eine Zugfahrt, sonnige vorbeihuschende Landschaften;&lt;br&gt; Waldspaziergänge;&lt;br&gt; tropisch anmutende Strände, Tiefblau des Meeres, Hellblau des Himmels;&lt;br&gt; ein spielender Junge - auf dem Feld, auf der winterlichen Eiskruste, lächelnd, heiter.&lt;br&gt; Wolkenlose Kindheit, strahlend und naiv.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img title="R0032928" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032928.jpg" alt="R0032928" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;em&gt;Die weißen Wände der Plattform Sarai vereinen diese zwei Extremen: die ausstrahlenden, dynamischen Videoaufnahmen des Glücklichen sowie das Desolate der herumirrenden, eingefrorenen Figuren.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img title="R0032799" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032799.jpg" alt="R0032799" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "Dieses ausweglose Viertel um den Frankfurter Hauptbahnhof. Kaiserstrasse. Kennst Du jene Gegend?", &lt;em&gt;fragt mich der Künstler Alexander Salivontchik&lt;/em&gt;, "Ich bin dort einem Russen begegnet.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img title="R0032746" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032746.jpg" alt="R0032746" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Er war zwanzig Jahre jünger als ich. Doch sein Weg war zu Ende. Er ist einst aus Russland gekommen, mit Familie. Voller Hoffnungen, voller Pläne. Doch dann hat ihn seine Frau verlassen. War auf einmal weg. Er ist gefallen. Drogen, Obdachlosigkeit. Er war gestolpert. Er war ein Mensch wie ich, doch sein Leben war kaputt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img class="size-full wp-image-14901 alignnone" title="DSC_0511" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/DSC_0511.jpg" alt="DSC_0511" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Aber als ich ihm zuhörte, als ich ihm meine Aufmerksamkeit schenkte - da hat er gestrahlt. Er hat das Licht wiedergefunden. Weil ein Fremder stehen blieb, statt vorbei zu gehen. Ich war ihm fremd. Er war mir fremd. Doch er war mein Bruder. Verstehst du? Er war mein Bruder. Das könnte ich sein. Das könntest Du sein. Das könnte jeder sein.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img title="DSC_0504" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/DSC_0504.JPG" alt="DSC_0504" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Aber das war er. Er war gestolpert. Doch in diesem Moment, als ich mit ihm sprach, fühlte er, dass er nicht allein war. Mein Leben ist mein Glück. Leben ist Wunder - ich habe meine Familie, ich habe diese Welt, ich lebe weiter.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img title="R0032741" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032741.jpg" alt="R0032741" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Wir leben ein bitteres, verlogenes Leben. Wir leben ein wunderschönes Leben. Das ist dein Leben. Das ist mein Leben. Ein doppeldeutiges, ambivalentes, zweischneidiges Leben. Ich möchte diese Kontraste aufzeigen. Ich möchte den Menschen helfen, wie ich dem Bruder auf Kaiserstrasse half. Mit meiner Aufmerksamkeit. Damit die Liebe wieder in dieser Welt herrscht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img title="R0032862" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032862.jpg" alt="R0032862" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Liebe. Liebe! Die Liebe wird die Welt retten. Frei nach Dostojewski. Das ist meine Philosophie. Verstehst Du? Möchtest Du darüber schreiben? Dann bitte ich Dich, sei ein Mensch: schreibe darüber ehrlich und ohne Hintergedanken.”&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img class="alignnone size-full wp-image-14881" title="R0032851" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/R0032851.jpg" alt="R0032851" width="500"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Kun&lt;/span&gt;&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/stst/fullposts/"&gt;stst&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;eckbrief&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Was:&lt;/strong&gt; Untitled. Alexander Salivontchik.&lt;br&gt; &lt;strong&gt; Wo: &lt;/strong&gt;Platform SARAI, Schweizer Str. 23 HH, 60594 Frankfurt am Main&lt;br&gt; &lt;strong&gt; Wann:&lt;/strong&gt; bis zum 28.02.2012&lt;br&gt; &lt;a href="https://www.facebook.com/events/343991922285764/"&gt; https://www.facebook.com/events/343991922285764/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Text:&lt;/strong&gt; Merzmensch,&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Fotos:&lt;/strong&gt; Aylin Karacan, Merzmensch&lt;br&gt; (Dieser Artikel wurde zunächst in der &lt;a href="http://kwassl.net/2012/02/19/plattform-sarai-alexander-salivontchik-belarus/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt; veröffentlicht)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2012/02/25/sarai-liebe-welt-retten-12928502/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2012/02/25/sarai-liebe-welt-retten-12928502/</link><pubDate>Sat, 25 Feb 2012 01:32:28 +0100</pubDate></item><item><title>HEROES: Pony für Jedermann</title><description>	&lt;p class="excerpt"&gt;&lt;span&gt;Wenn ich als Präsident gewählt werde - bekommt jeder Amerikaner ein Pony.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So lautet wortwörtlich das Programm des US-Präsident-Kandidaten &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vermin_Supreme"&gt;Vermin Supreme&lt;/a&gt;. Der enigmatische Kandidat, der immer einen Schuh oder Gummistiefel auf dem Kopf trägt, steht zu seinem Programm.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="vermin" href="http://www.blog.de/media/photo/vermin/6120926"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title="vermin2" href="http://www.blog.de/media/photo/vermin2/6120929"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/929/6120929_2cae0818b2_m.jpg" alt="vermin2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.1777.de/news/vermin-supreme-im-president-free-pony/"&gt;1777.de&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Auf die Anfrage, ob sein Programm noch andere Punkte beinhält, antwortet er mit einem abrupten, ehrlichen “Nein”.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wieso Pony?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;* Pony ist Autonomie von jeglichen Auslands-Rohöhl-Importen&lt;br&gt;* Pony ist grüne Energie mit ökologisch wertvollen Kotverarbeitung &lt;br&gt;* Pony wird eine Ausweismöglichkeit bedeuten, denn nach seinem &lt;em&gt;Federal Pony Identification-Program&lt;/em&gt; soll jeder Amerikaner ein Pony stets mit sich haben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hier die ganze wunderbare Rede des Visionärs, inklusive ein Wahlkampagne-Lied und das &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Glitter_bombing"&gt;Glitter-Bombing&lt;/a&gt; (Streuen des Glitters auf die homophoben Politiker), indem er Randall Terry, den kontroversen Gegner der Abtreibungen und gleichgeschlechtlichen Ehen - &lt;a href="http://blogs.reuters.com/talesfromthetrail/2011/12/20/in-new-hampshire-fringe-candidates-get-their-moment/"&gt;mit Glitter überstreute &lt;/a&gt;und verkündete, Jesus habe ihn gebeten, Terry &lt;a href="http://m.ibtimes.com/vermin-supreme-president-free-ponies-zombie-energy-280419.html"&gt;zu einem Homosexuellen zu konvertieren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch Pony ist - entgegen der eignenen Behauptung - nur eines von mehreren Wahlprogramm-Punkten: denn es geht um  Zeitreisen sowie um Zombies als umweltbewusste Energiemassnahmen (indem sie durch die Hirne angelockt werden, die auf die riesigen Turbinen draufgehängt sind). Und auch die dentale Hygiene ist wichtig ("Strong Teeth for a Strong America")&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Vermin Supreme hat auch eine durchaus supreme Webseite:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.verminsupreme.com/"&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://www.verminsupreme.com/"&gt;http://www.verminsupreme.com/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (was sonst)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hier wird sein ganzes Programm vorgestellt (wie beispielweise eine Vision, durch die Genspaltung eine Abart der Affen zu entwickeln, die als Zahnputz-Fee dienen können).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und natürlich für diejenigen, die Vermin Supreme in seinem bahnbrechenden Kopfbedeckungsstill nacheifern möchten, bietet er folgenden Film (in dem ein Gummi-Fabrikarbeiter an nichts anderes denkt, als nur an Gummi (Rubber Rubber).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Vermin Supreme nahm an der Occupy-Bewegung teil und ist bereits seit 1988 politisch aktiv.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es leben Ponies!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2012/01/12/heroes-pony-jedermann-12439157/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2012/01/12/heroes-pony-jedermann-12439157/</link><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 22:00:30 +0100</pubDate></item><item><title>Summelsarium</title><description>	&lt;p&gt;Kaum hat das Jahr angefangen - und schon jede Menge Kreatives und neues.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;1). Drüben bei der &lt;a href="http://kwassl.net/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt; - ein Artikel über eine neue Ausstellung in der &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/sarai/"&gt;Plattform Sarai&lt;/a&gt;.&lt;br&gt; Eigentlich, etwas ganz anderes als eine Ausstellung.&lt;br&gt; Überzeugen Sie sich selbst.&lt;br&gt; Text von Aylin Karacan, Bilder von mir:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://kwassl.net/2012/01/02/pie-in-the-sky-eine-brucke-zwischen-der-wirklichkeit-und-der-utopie/"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Pie in the Sky&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt; &lt;img src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/Magdy.jpg" alt="" width="300"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;2) Schon wieder eine multilinguale Dichtung aus dem Hause Merzmensch.&lt;/p&gt;
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Übrigens, dieses Video ist auch bei arte zu sehen: &lt;a href="http://creative.arte.tv/de/space/Merzmensch_Films/message/7950/Multilinguetry__Handedruck__2012_/"&gt;&lt;a href="http://creative.arte.tv/de/space/Merzmensch_Films/message/7950/Multilinguetry__Handedruck__2012_/"&gt;http://creative.arte.tv/de/space/Merzmensch_Films/message/7950/Multilinguetry__Handedruck__2012_/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;3) Falls Sie es noch nicht gehört haben: an den Hochschulen der Bundesrepublik entsorgt man Bücher. Einfach so. Weil man Platz braucht. Merzmensch &lt;a href="http://kwassl.net/2011/12/09/plan-zur-systematischen-wegirrationalisierung-des-geistes-in-5-schritten/"&gt;hat darüber berichtet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/Kein-Foto-vorhanden-300x217.jpg" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch gute Nachricht: einige Bücher sind gerettet... Mindestens etwas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2012/01/03/summelsarium-12385216/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2012/01/03/summelsarium-12385216/</link><pubDate>Tue, 03 Jan 2012 01:26:37 +0100</pubDate></item><item><title>Rückblick 2011</title><description>	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Erstmals, generell:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;die Vor-NeuJahrs-Tage sind voller Rückblicke:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
 Rückblicke über das literarische Jahr 2011  Rückblicke über das politische Jahr 2011  Rückblicke über das wirtschaftliche Jahr 2011  Sport 2011 Naturkatastrophen 2011 Kinowelt 2011 Medien 2011 ... ... ... &lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;The same procedure as every year, James!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Es ist nun mal so, dass der Mensch eher rückwärts schaut, als nach vorne, in die Zukunft. So ist es leichter, den Wiedererkennbarkeitsdrang zu befriedigen. Und sich wieder in der alten Soße zu wälzen. Nun gut, seien wir doch nicht so bierernst, denn ich tu's ja auch.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was habe denn der Merzmensch alles in diesem Jahr 2011 verbrochen? Und haben sich seine &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/01/01/vor-saetze-jahr-10286410/"&gt;Vor-Sätze aus dem letzten Jahr&lt;/a&gt; realisiert?&lt;br&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;em&gt;Doktorarbeit? &lt;/em&gt;Under construction. War doch zu illusorisch, sie 2011 zu Ende zu schreiben. Doch - keine Bange! Wird schon werden, das sage ich Euch.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;em&gt;Mehr Kulturelles? &lt;/em&gt;Oh ja! Wunderbare Kultur-Online-Plattformen entdeckt, teilgenommen und nie wieder verlassen:&lt;br&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/fgz/"&gt;Frankfurter Gemeine Zeitung&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.culturmag.de"&gt;CULTurMAG&lt;/a&gt; (und die dabei entstandenen Freundschaften mit wunderbaren Menschen werden ewig währen)&lt;br&gt; und mal wieder in der &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/01/01/perspektive-65-10286843/"&gt;Perspektive&lt;/a&gt; veröffentlicht&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;em&gt;kreativer werden mit Video/Bild/Text?&lt;/em&gt; Wieso nicht? Jetzt findet Ihr mich bei &lt;a href="http://creative.arte.tv/de/space/Merzmensch_Films/messages/"&gt;arte&lt;/a&gt;, bei &lt;a href="http://vimeo.com/channels/274919"&gt;vimeo&lt;/a&gt;, und überall sonst. Dafür aber bin ich nicht so oft hier, bei blog.de. Aber der Merzmensch gibt nie auf!&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kurt Schwitters hat mich auch in diesem jahr stets begleitet - sei es passiv (in &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/02/18/merzman-schwittershytta-merzialien-10626378/"&gt;Kultur-Nachrichten&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/02/13/splav-meduze-dada-goes-east-10586239/"&gt;in Filmen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/02/13/blechtrommel-reimann-schwitters-geschichtliches-durcheinander-10576918/"&gt;in Büchern&lt;/a&gt;, sogar in &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/29/proun-avantgarde-spiel-11569500/"&gt;Computerspielen&lt;/a&gt;) oder aktiv (&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/03/21/internationale-schwitters-tagung-index-10867896/"&gt;auf einer grossartigen Tagung zu Schwitters' literarischem Werk in Hannover&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wo war ich alles? In Japan, in Jena (&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/02/12/neulich-j-10576697/"&gt;zwei&lt;/a&gt; mal), in &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/schwitterstagung2011/"&gt;Hannover&lt;/a&gt;, sogar in &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/06/06/uelzen-gurken-11273150/"&gt;Uelzen&lt;/a&gt;... &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ausserdem hatte ich wiedermal öfters das Glück, überall gewesen zu sein: sei es die &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/02/02/sarai-franziska-stenglin-10495917/"&gt;Kunstplattform Sarai&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/03/06/sur-reale-dinge-halt-10771373/"&gt;Schirn&lt;/a&gt;, oder &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/05/15/ver-ent-deckungsreise-11158579/"&gt;Aktionen der Künstlergruppe InitiativeGG&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;kurz: es war ein Jahr voller ihr wisst schon was. Und das tat gut.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was will ich vom nächsten Jahr?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;alles Gute&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und es kommen sehr spannende Ereignisse, über die Ihr, meine lieben Leser, zur richtigen Zeit mehr erfahren werdet.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Oder, wie ich es immer sage (und es stimmt ja dann im Nachhinein zu 100 Prozent):&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;&lt;span&gt;Alles Wird Gut&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und ich präsentiere Ihnen das neue Genre, das ich neulich (un)heimlich eingeführt habe: &lt;strong&gt;Multilinguetry&lt;/strong&gt;.     &lt;/p&gt;
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;&lt;big&gt;&lt;big&gt;&lt;big&gt;Alles Gute im Neuen Jahr, liebe Leserinnen und Leser! Mögen all Eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen!&lt;/big&gt;&lt;/big&gt;&lt;/big&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/12/31/rueckblick-12376023/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/12/31/rueckblick-12376023/</link><pubDate>Sat, 31 Dec 2011 15:49:28 +0100</pubDate></item><item><title>Multilinguetry: Light</title><description>	




	&lt;p&gt;Text:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;What is the difference between&lt;br&gt;
光、light и Licht?&lt;br&gt;
The sky isn't clear, but pretty clean,&lt;br&gt;
I'm waiting, schlafe nicht:&lt;br&gt;
重い雲の思い&lt;br&gt;
над головой моей,&lt;br&gt;
и солнце обросло травою,&lt;br&gt;
und eilt von mir away.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/12/05/multilinguetry-light-12262610/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/12/05/multilinguetry-light-12262610/</link><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 22:30:17 +0100</pubDate></item><item><title>Kafka strikes back: The BirdBase</title><description>	&lt;p&gt;Kafka wird gehackt. Oder so zumindest sieht die Webseite des &lt;a href="http://www.gehlenschulz.at/gehlenschulz.at/Gehlen_%26_Schulz.html"&gt;Gehlen&amp;Schulz&lt;/a&gt;-Verlages, wenn man sie jetzt öffnet: &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12961" title="webseite" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/webseite.jpg" alt="webseite" width="100%"&gt; Der Link führt auf die &lt;a href="https://www.facebook.com/thebirdbase#!/thebirdbase?sk=wall"&gt;Facebook-Seite&lt;/a&gt; der ominösen Gruppe &lt;strong&gt;The BirdBase&lt;/strong&gt; mit folgenden Manifest: &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12960" title="Birdbasemanifest" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/Birdbasemanifest.png" alt="Birdbasemanifest" width="520" height="608"&gt;. Und sogar die selbst ist abgebildet: &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12959" title="392623_218529854886712_172276502845381_529111_152338014_n" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/392623_218529854886712_172276502845381_529111_152338014_n.jpg" alt="392623_218529854886712_172276502845381_529111_152338014_n" width="100%"&gt; Und Making-Of: &lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Genau wie vermutet: die ganze Aktion (angefangen von der fingierten Verlags-Seite bis hin zum bundesweiten Versand) ist eine virale politisch-gesellschaftliche Persiflage. Man hat mal wieder, ohne richtig nachforschen zu wollen, zugegriffen, und sich in eigenen Empörungen verfangen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Denn zwar ist der Verlag ein Fake, doch die Schippe, die Schippe ist völlig echt, auf die man die Öffentlichkeit und die Medien genommen hat.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nur eine Frage ist noch offen: worüber soll man nachdenken? Worüber muss man sprechen? Worüber soll man nicht schweigen? Steckt eine Ideologie dahinter oder ist es eine Art Impuls, die Augen aufzumachen und die Wirklichkeit von einer Meta-Perspektive zu beobachten? Nicht, dass es so wird, wie M.A. Numminen einst Wittgenstein gesungen hat: &lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich bin gespannt, in welche Richtung das führt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;UPDATE. Wie es sich herausstellt, ist das mangelhafte Bildungs- und Schulsystem in Österreich das Ziel der Kritik, die The Birdbase ausübt (s. &lt;a&gt;DerStandard.at&lt;/a&gt;). Oder wie The Birdbase auf ihrer Facebook-Seite selbst konkretisiert: &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12966" title="318562_218533644886333_172276502845381_529115_512097188_n" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/318562_218533644886333_172276502845381_529115_512097188_n.jpg" alt="318562_218533644886333_172276502845381_529115_512097188_n" width="424" height="360"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Mit der Aktion wurde also das Problem nicht nur angesprochen, sondern auch bestätigt:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Medien interessieren sich dafür, dass die EU Geld verschwendet, nicht aber für das niedrige Bildungsniveau.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Es scheint aber auch, dass mit dieser Aktion weitaus mehr erreicht wurde, als geplannnt, und das ist gut so. Nicht nur das Bildungssystem ist mangelhaft, nicht nur die Medien sind engstirnig, sondern die ganze Gesellschaft scheint auf einer ganz schiefen Spur zu fahren in Richtung einer bierernsten Naivität in Bezug auf die Medien einerseits, andererseits aber mit der erstaunlichen Affinität für das sich Empören, wenn's sich herausstellt, dass man an der Nase herumgeführt wurde. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;&lt;strong&gt;Post-Spiessertum.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/11/17/kafka-strikes-back-the-birdbase-12182329/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/11/17/kafka-strikes-back-the-birdbase-12182329/</link><pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:43:23 +0100</pubDate></item><item><title>Kafka gefällig?</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Gibt's genug: die Schulen in Deutschland und Österreich erhalten derzeit kostenlos und unaufgefordert in grossen Mengen die Neu-Ausgabe des Meisterwerkes &lt;span&gt;&lt;strong&gt;"Das Schloss" von Kafka&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;. Doch: seltsame, merkwürdige, ja fast unwahrscheinliche Sachen umgeben diese Ausgabe des stolzen jungen österreichischen Verlages &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.gehlenschulz.at"&gt;Gehlen&amp;Schulz&lt;/a&gt;&lt;span&gt;, immerhin als "&lt;a href="http://gehlenschulz.at/News.html"&gt;Die europäische Lese-Initiative&lt;/a&gt;" durch EU-Gelder mit &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;345.000 EUR&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; finanziert und mit der Auflage von &lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;2 Millionen Exemplare&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; realisiert!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Denn, nach Informationen &lt;strong&gt;Der Kronenzeitung&lt;/strong&gt; (&lt;a href="http://www.krone.at/Nachrichten/EU-gefoerdertes_Kafka-Buch_voller_peinlicher_Fehler-Sprach-Entgleisung-Story-301188"&gt;Krone.at&lt;/a&gt;) sei das Buch voller Tippfehler.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Vgl. &lt;a href="http://www.krone.at/Nachrichten/EU-gefoerdertes_Kafka-Buch_voller_peinlicher_Fehler-Sprach-Entgleisung-Story-301188"&gt;Krone&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Da finden sich Gänsehaut-Wortschöpfungen wie "Niemant" oder gleich neue sprachliche Erfindungen wie "K., .er soU" oder "Gerstäkker".&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Und &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/steuerverschwendung-kafkas-hinrichtung-von-der-eu-gefoerdert-11516606.html"&gt;FAZ&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Allein die erste Seite versammelt diese Wortprägungen: "Schne", "vermiten", "Wirtstube", "kurze Zeit draauf", "mit schauspielerhaftern Gesicht", "haten", "Mensh", "Niemant", "vorgezeit". So geht es weiter, jeder Fehlschreibwettbewerb würde gewonnen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Unzumutbar für die Schüler, an die sich die Ausgabe richte. Der Herausgeber jedoch verleugnet diesen Fehler &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;Schuld daran ist ein Softwarefehler (&lt;a href="http://www.krone.at/Nachrichten/EU-gefoerdertes_Kafka-Buch_voller_peinlicher_Fehler-Sprach-Entgleisung-Story-301188"&gt;Krone&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;behauptet er selbstsicher, und gibt noch mehr Senf dazu in dem das Buch begleitenden Brief:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;Uns haben Nachrichten erreicht, dass sich ein paar Rechtschreibfehler in die neue Ausgabe eingeschlichen haben. Stimmt, wir haben diese irgendwann einfach zugelassen. Aus ökonomischen Gründen einerseits, andererseits ist Literatur ja auch kein Rechtschreib-Wettbewerb. (&lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/steuerverschwendung-kafkas-hinrichtung-von-der-eu-gefoerdert-11516606.html"&gt;FAZ&lt;/a&gt;) (&lt;a href="http://www.booklookerforum.de/viewtopic.php?p=490298&amp;sid=123ffe34202c3fbc99113a1dfa79b55b#p490298"&gt;komplette Presseerklärung&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch weiter - mehr: es stellt sich heraus, dass laut &lt;strong&gt;FAZ &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Börsenblatt &lt;/strong&gt;diese Auflage &lt;a href="http://www.boersenblatt.net/462261/"&gt;nicht einmal durch EU-Gelder finanziert sei&lt;/a&gt;. Seltsamerweise dementieren die Verleger auch diese ja fast schon unglaubliche Verleumdung nicht. Sie erwidern tapfer:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;"Ich habe keine Ahnung, wer das jetzt finanziert hat – EU, Österreich, BMVIT, egal. Ich habe auch keine Ahnung, wie diese Tippfehler in das Buch gekommen sind." [...] "Rechtschreibung hin oder her – das interessiert doch niemand. Keiner kann richtig schreiben." (&lt;a href="http://www.boersenblatt.net/462261/"&gt;Börsenblatt&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Solche Formulierungen seitens Verleger sind schon bemerkenswert. Zumal erklärt die Webseite des Verlages in grossen Buchstaben:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12890" title="webseite2" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/webseite2.jpg" alt="webseite2" width="100%" height="100%"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; (Quelle: &lt;a href="http://www.gehlenschulz.at/Projekt.html"&gt;Gehlen&amp;Schulz&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Ein guter Traum, doch wieso so laut? Andererseits: verständlich. All diese Imageverlust-Angriffe seitens Presse, da kann man nur laut werden! Der Verleger schreibt melancholisch in &lt;a href="http://twitter.com/#!/AdrianSchulz1"&gt;Twitter&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12891" title="twitter" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/twitter.jpg" alt="twitter" width="518" height="118"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Das ganze gleicht einer dekonstruktivistischen Farce: ein EU-Projekt im Namen der Aufklärung mit dem tugendhaften Ziel, bei den Schülern die Liebe zum Lesen zu erwecken. Nein, eigentlich, kein EU-Projekt. Und eigentlich voller Tippfehler.  Aber who cares? Liest ja eh keiner.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Doch zum Glück sind nicht alle so zynisch wie diese Pressefuzzis von der FAZ und Co, wie die neuste Pressemitteilung des Verlages euphorisch besagt:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;Ein wohlhabender Mitbürger teilt unsere Meinung, betreffend der Wichtigkeit, jungen Menschen die Begeisterung und Liebe für Bücher zu vermitteln. Aus diesem Grund hat er Gehlen und Schulz letzte Woche eine Spende von rund 280.000,- Euro überwiesen. Wir werden dieses Geld direkt verwenden, um 100.000 Aufkleber "Bücher sind wichtig!" zu produzieren und diese in ärmeren Wohngegenden verteilen.&lt;br&gt; (&lt;a href="http://gehlenschulz.at/News.html"&gt;Gehlen&amp;Schulz&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;100.000 Aufkleber &lt;strong&gt;"Bücher sind wichtig"&lt;/strong&gt; - und das in ärmeren Wohngegenden verteilt. Was ist dagegen Eure kleinkarierte Geldgeber- und Tipfehler-Sucherei?..&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; P.S. Doch die Verleger verlieren ihren Optimistischen Humor nicht:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img class="alignnone size-full wp-image-12892" title="twitter2" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/twitter2.jpg" alt="twitter2" width="495" height="93"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Das ist übrigens, &lt;a href="http://www.gehlenschulz.at/Edition.html"&gt;laut der Editions-Liste&lt;/a&gt;, &lt;strong&gt;Jean-Paul Sartre&lt;/strong&gt;. Auch wenn nicht Griechenlands Klassiker, egal! Es geht ja schliesslich immer im Endeffekt um die Existenz.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;P.P.S. Meine häretische Vermutung: das ganze sei ein Kunstprojekt. So eine Kunstaktion würde ich sogar begrüssen, als eine Art subversives und verwirrendes Spiel mit Medien und Öffentlichkeit. Österreichische Künstler sind ja deswegen berühmt - denke man nur an die &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2010/07/11/republik-kugelmugel-8953547/"&gt;Republik Kugelmugel&lt;/a&gt; in Wien.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/11/15/kafka-gefaellig-12170469/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/11/15/kafka-gefaellig-12170469/</link><pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:07:33 +0100</pubDate></item><item><title>Summelsarium: arte, occupy, schallrad</title><description>	&lt;p&gt;Zunächst in eigener Sache: Merzmensch ist nun bei arte vertreten. Zumindest auf dem Portal &lt;a href="http://creative.arte.tv/"&gt;&lt;a href="http://creative.arte.tv/"&gt;http://creative.arte.tv/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;. Hier können die Leute mit schrägen Ideen ihre Projekte präsentieren - und ich tu's nun auch.  Man präsentiert die eigenen Arbeiten in sogenanten &lt;em&gt;Spaces&lt;/em&gt;, oder Gallerien So habe ich nun meinen ersten Space geöffnet, &lt;a href="http://creative.arte.tv/de/space/Merzmensch_Films"&gt;Merzmensch Films&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="merzmenschfilms" href="http://creative.arte.tv/de/space/Merzmensch_Films"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/325/5976325_594e664bfe_m.jpeg" alt="merzmenschfilms"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und wieder war Merzmensch auf der Occupy-Demo in Frankfurt. Mehreres - in der &lt;a href="http://kwassl.net/2011/10/29/occupy-frankfurt-2011-10-29-fotos/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt;.&lt;br&gt; &lt;a title="DSC_0374-a" href="http://kwassl.net/2011/10/29/occupy-frankfurt-2011-10-29-fotos/"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/329/5976329_dcc895c724_m.jpeg" alt="DSC_0374-a"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Man muss erst auf die Idee kommen! Niederländer Designer arbeiten gerade an einem &lt;a href="http://www.goinggoingbike.com/blog/a-bicycle-that-plays-vinyl-record/"&gt;Fahrrad, das die Schallplatten abspielt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Auf dem Video sieht man zwar nicht die Musik in Action, aber der erste Schritt ist getan.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Laut dem wunderbaren Wegweiser durch die Geheimnisse unseres Planeten - &lt;a href="http://atlasobscura.com/place/taman-sari-underground-mosque"&gt;Atlas Obscura&lt;/a&gt; - gibt es in der Nähe von Indionesien eine Unterwasser-Moschee. Und sie sieht sehr Escher-esque aus!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2487/4230760866_baab592156_z.jpg" alt="" width="100%"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Fotos von &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/trugiaz/4230760866/sizes/z/in/photostream/"&gt;trugiaz&lt;/a&gt; etc.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ach, und noch was: CDU hat wohl den Hexenhammer verinnerlicht. Im Jahre 1738 wurden zwei Frauen aus Gerresheim als Hexen verurteilt und verbrannt. Nun will das CDU-befallene Rathaus sie &lt;a href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/stadt-hexenurteil-hat-bestand-1.2530038"&gt;nicht rehabilitieren&lt;/a&gt;. Als Argumentation dient...&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;...&lt;span class="Apple-style-span"&gt;die Einschätzung eines Theologen. Er sagt, es sei unstrittig, dass die beiden verurteilten Frauen "in abergläubische Praktiken" verwickelt gewesen seien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Als Alternative bieten die CDUnquisitoren eine wunderbare Möglichkeit:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;Denkbar sei allein, in Gerresheim Straßen nach den beiden Frauen zu benennen. Das sei aber die Angelegenheit der Bezirksvertretung.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Frohes Helloween, Herrschaften.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://iwdrm.tumblr.com"&gt;&lt;img src="http://26.media.tumblr.com/tumblr_lp07qw9hNs1qe0eclo1_r20_500.gif" alt=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/10/29/summelsarium-arte-occupy-schallrad-12089495/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/10/29/summelsarium-arte-occupy-schallrad-12089495/</link><pubDate>Sat, 29 Oct 2011 22:20:32 +0200</pubDate></item><item><title>Surrealistischer Filmbrunch.</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://kwassl.net/"&gt;Frankfurter Gemeine Zeitung&lt;/a&gt; zusammen mit &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/"&gt;Merzmensch&lt;/a&gt; präsentieren im &lt;a href="http://kellertheater-frankfurt.de"&gt;Kellertheater Frankfurt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/903/5966903_411ee884a5_l.jpeg" alt="plakat3_Seite_1-klein" width="100%"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Kun&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/stst/fullposts/"&gt;&lt;span&gt;stst&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;eckbrief&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was: &lt;/strong&gt;Surrealistischer Filmbrunch: Luis Buñuel / Salvador Dalí „Un chien andalou“ (1929), „Das Gespenst der Freiheit“ (1974)&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Wo: &lt;/strong&gt;&lt;a href="http://kellertheater-frankfurt.de"&gt;Kellertheater Frankfurt&lt;/a&gt;, Mainstrasse 2, Frankfurt am Main&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Wann: &lt;/strong&gt;30.10.2011, ab 12:00 / Eintritt frei / Brunch: 5 EUR&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/10/25/surrealistischer-filmbrunch-12069822/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/10/25/surrealistischer-filmbrunch-12069822/</link><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 22:45:46 +0200</pubDate></item><item><title>Schirn: JaJaNeinNein</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;So ist es immer: man geht blindlings die Strassen entlang und merkt kaum was. Doch überall verbergen sich Gehemnisse. Wie beispielweise in Frankfurt Mitte. So sah ich neulich einen QR Code, gesprayt auf dem Boden einer lebendigen Einkaufsmeile:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="DSC_0276l" href="http://www.blog.de/media/photo/dsc_0276l/5949937"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/937/5949937_ee442aed21_m.jpeg" alt="DSC_0276l"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt; Normalerweise würde man dieses ohne Kommentar links liegen lassen, doch ich war müßig genug (denn müßig muss ich sein), diesen Code mit meinem Handy zu scannen...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;...und folgende Internet-Adresse kam zum Vorschein:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.jajaneinnein.de/"&gt;&lt;a href="http://www.jajaneinnein.de/"&gt;http://www.jajaneinnein.de/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und sieht eine durchaus direkte Frage:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="url" href="http://www.blog.de/media/photo/url/5949943"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/943/5949943_d944e77927_m.jpeg" alt="url"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nun, klickt man Ja! oder Nein!, kommt man zur Auflösung dieses Rätsels:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;Mit Ihrer Stimme haben Sie die Installation THE OZYMANDIAS PARADE der Künstler Ed und Nancy Kienholz beeinflusst und darüber bestimmt, ob der finstere Präsident der Parade ein YES oder ein NO über dem Gesicht trägt. Die spektakuläre Skulptur ist neben anderen Werken in einer Ausstellung der SCHIRN zu sehen, erstmals seit den großen Retrospektiven in New York, Los Angeles und Berlin im Jahr 1996. &lt;br&gt; Quelle: &lt;a href="http://www.jajaneinnein.de/index2.php"&gt;&lt;a href="http://www.jajaneinnein.de/index2.php"&gt;http://www.jajaneinnein.de/index2.php&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Mit anderen Worten, Frankfurter Museum Schirn hat sich wieder mal was tolles ausgedacht. Mehr noch: auf der gleichen Webseite besteht Möglichkeit, sich in die Mailingliste einzutragen und dafür die Freikarte für die Ausstellung zu bekommen. Das hat Schirn bereits mit seiner vergangenen Ausstellung "Geheimgesellschaften" gemacht - und das war gut so.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wie dem auch sei, findet an diesem Freitag, am 21. Oktober um 19:00 die Eröffnung der Ausstellung. Und man wird sehen können, ob man mit unserer Regierung einverstanden ist oder nicht.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Kun&lt;a href="http://merzmensch.blog.de/tags/stst/fullposts/"&gt;&lt;span&gt;stst&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;eckbrief&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was: &lt;/strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;KIENHOLZ. DIE ZEICHEN DER ZEIT.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;br&gt; &lt;strong&gt;Wo: &lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.schirn.de/"&gt;Schirn Kunsthalle Frankfurt&lt;/a&gt;, Römerberg&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Wann: &lt;/strong&gt;21.10.2011 um 19:00&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/10/18/schirn-jajaneinnein-12033876/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/10/18/schirn-jajaneinnein-12033876/</link><pubDate>Tue, 18 Oct 2011 23:08:34 +0200</pubDate></item><item><title>Occupy Frankfurt</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Merzmensch hat gestern Frankfurt okkupiert - zusammen mit 5000 Gleichgesinnten - im Auftrag der Gerechtigkeit, im Auftrag der Zukunft und (zumindest in meinem Fall) im Auftrag von &lt;a href="http://kwassl.net/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Was daraus geworden ist, sehen Sie in diesem Video.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und hier finden Sie &lt;a href="http://kwassl.net/2011/10/16/occupy-frankfurt-2/"&gt;Fotostrecke dieses Ereignisses&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/10/16/occupy-frankfurt-12023305/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/10/16/occupy-frankfurt-12023305/</link><pubDate>Sun, 16 Oct 2011 18:06:04 +0200</pubDate></item><item><title>Als wir noch dünner waren standen wir uns näher</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Chanson-Autor Georg Kreisler,&lt;br&gt;
interpretiert vom wunderbaren Duo Liederlich.&lt;br&gt;
Text von Aylin Karacan, mit Fotos meiner Wenigkeit, drüben bei der &lt;a href="http://kwassl.net/2011/10/11/als-wir-noch-dunner-waren-standen-wir-uns-naher/"&gt;Frankfurter Gemeinen Zeitung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://kwassl.net/2011/10/11/als-wir-noch-dunner-waren-standen-wir-uns-naher/"&gt;&lt;img width="100%" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/DSC_0257-1024x576.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/10/11/duenner-standen-naeher-12001306/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/10/11/duenner-standen-naeher-12001306/</link><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 23:10:14 +0200</pubDate></item><item><title>Zu real, um wahr zu sein.</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Bestimmt haben Sie bereits über die &lt;a href="http://theyesmen.org/"&gt;YesMen&lt;/a&gt; gehört. Wenn nicht, hier eine kurze Charakterisierung:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;Sie beschäftigen sich mit "&lt;strong&gt;Identity Correction&lt;/strong&gt;". Diese Identitätskorrektoren sind wahren &lt;span&gt;Realitätshacker&lt;/span&gt;. Sie schlüpfen in unzählige Rollen der &lt;span&gt;Vertreter verschiedensten Grosskonzerne&lt;/span&gt;, sie verbreiten &lt;span&gt;gefälschte Zeitungen &lt;/span&gt;mit guten Nachrichten (&lt;em&gt;Bush angeklagt, Irak-Krieg beendet etc&lt;/em&gt;.), sie &lt;span&gt;fälschen die Webseiten&lt;/span&gt; der World Trade Organization. Ihre Aktionen sind eine explosive Mischung aus Anarchismus und einer geradezu naiven Hoffnung, die Welt etwas besser zu gestalten. Wenn die Grosskonzerne es nicht tun - wer dann? &lt;strong&gt;The Yes Men&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eine ihrer prominentesten Aktionen fand am 3. Dezember 2004 statt - zum 20jährigen Jubiläum der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Bhopal"&gt;Bhopal-Tragödie&lt;/a&gt;. In der Indischen Stadt &lt;strong&gt;Bhopal &lt;/strong&gt;geschah eine Katastrophe in der Chemiefabrik des US-Konzerns &lt;strong&gt;Union Carbide Corporation&lt;/strong&gt;. Tausende von Menschen waren Opfer dieses Disasters, doch Union Carbide Corporation unternahm nur wenig, und der  endlich irgendwann ausgezahlte Schadensersatz war nichtig im Vergleich zum Umsatz von UCC, aber auch im Vergleich zu dem Leiden der Bhopal-Bevölkerung. Ein weltweites Chemie-Grosskonzern &lt;strong&gt;Dow Chemical&lt;/strong&gt;, dem seit 2001 UCC angehört, weigerte sich bis zu heutigem Tage etwas gegen die bleibende Quecksilber-Verseuchung in Bhopal zu unternehmen...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;...Und das bis zum 3. Dezember 2004, als ein Sprecher von Dow Chemical, &lt;strong&gt;Jude Finisterra&lt;/strong&gt;, live bei &lt;strong&gt;BBC World &lt;/strong&gt;höchst und heilig versprach:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;angemessenne finanzielle &lt;span&gt;Entschädigung&lt;/span&gt; jedem Opfer direkt zu leisten&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;den Verantwortlichen, immer noch auf dem freien Fuss befindenden Ex-Vorstandvorsitzenden von "UCC", &lt;span&gt;Warren Anderson&lt;/span&gt;, aus Amerika nach Indien liefern zu lassen, damit er die bleibenden Ausmasse der Tragödie sehen kann&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;eine gemeinnützige &lt;span&gt;Stiftung&lt;/span&gt; zu Gründen und und und...&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Hier ist die Mitschnitt:&lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Doch... &lt;/span&gt;leider war hinter Jude Finisterra niemand anderes als ein Vertreter von The Yes Men. &lt;em&gt;Alles war nur ein Fake&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;ein Hoax&lt;/em&gt;, was jedoch Dow Chemical Börsen-Verluste von ca. 2 Milliarden Dollar einspielte. Die unzähligen Anrufe und Anfragen der Zuschauer bei Dow Chemical sollten abgeschmettert und abgelehnt werden. Wenn der Image von Dow Chemical sowieso bereits nicht im Keller wäre, könnte man von Image-Verlust reden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nun ist &lt;strong&gt;BBC &lt;/strong&gt;schon wieder in aller Munde. Denn - im Kontext der Finanzkrise - wurde ein Experte angefragt, &lt;strong&gt;Alessio Rastani, ein Börsenhändler&lt;/strong&gt;, der in einem Live-Interview offenbarte, dass &lt;span&gt;er jede Nacht über die nächste Rezession geträumt hat&lt;/span&gt;. Und das nicht als Alptraum - oh nein! Seiner Meinung nach, kann man ausgerechnet mit Finanzkrise Geld machen. &lt;em&gt;Während der Grossen Depression entstanden so viele Multimillionäre - wieso denn nicht jetzt wieder? &lt;/em&gt;Und er rief in einer beinahe apologetischen Rede alle auf, aus der Finanzkrise Geld zu machen. Wer nicht dabei ist - der sei selbst schuld, denn es sei die grösste und schönste Gelegenheit, so viel Geld machen zu können! &lt;span&gt;Geld!&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Geld!&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Geld!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hier die Mitschnitt:&lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Moderatoren waren völlig sprachlos nach dieser Sprach-Lawine jenseits von Gut und Böse. Und im Netz kamen die ersten Zweifel auf: &lt;em&gt;was, wenn das schon wieder The Yes Men wären? &lt;/em&gt;Denn so offensichtlich raubtier-artig und haifisch-mässig, wie der Herr &lt;a href="http://http://www.leadingtrader.com"&gt;Alessio Rastani&lt;/a&gt; agiert - das ist ja einem Klischee nahe. Das kann doch nie im Leben wahr sein!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch... &lt;a href="http://www.yeslab.org/rastani"&gt;The Yes Man haben geleugnet&lt;/a&gt;, dass Herr Rastani ihnen angehört. Wer ist er? Ein Wildgewordener Börsenspiesser? Ein Selbstläufer? Ein neuer Yes Man Nachahmer? Oder ein ordinärer Börsenhandler. So einer, dessen seinesgleichen unsere Welt immer tiefer in die Abgründe ziehen?...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="rcs" href="http://www.blog.de/media/photo/rcs/5901305"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/305/5901305_9cb38030d0_m.jpeg" alt="rcs"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;P.S. Und hier: der Film "Yes Men Fix the World", in voller Länge, auf Deutsch. Augenweide!&lt;/p&gt;
	




&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/09/28/real-wahr-11937192/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/09/28/real-wahr-11937192/</link><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 21:49:29 +0200</pubDate></item><item><title>Sammelsurium</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;&lt;img class="size-full wp-image-10937 alignleft" src="http://kwassl.net/wp-content/uploads/Paternoster_animated1.gif" alt="Paternoster_animated" height="20%"&gt; Über die gesamtgesellschaftliche Metaphorik des Aufzuges wurde bereits &lt;a href="http://kwassl.net/2011/07/20/neues-vom-fahrstuhleffekt/"&gt;Vieles und Gutes geschrieben&lt;/a&gt;. Oh ja, es gibt jede Menge Aufzugsarten, jede Art einzigartig in ihrer Einzigartigkeit (s. &lt;a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Aufzugsanlage"&gt;die Quelle des UnEndlichen Wissens&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Einkabinenaufzüge&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Doppelstockaufzüge&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mehrkabinenaufzüge (Twin-System)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Paternosteraufzüge&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Senkrechtaufzüge&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Schrägaufzüge&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sonderform Schmid-Peoplemover&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der normale Aufzug&lt;/strong&gt; impliziert eine schreiende Subversivität und Spontaneität (daher wurden bereits &lt;a href="http://www.imdb.com/keyword/elevator/"&gt;so viele Horrorfilme&lt;/a&gt; darüber gedreht)...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weiteres darüber - siehe &lt;a href="http://kwassl.net/2011/09/03/aufzuge-in-meinem-leben-teil-2-hoch-und-unter-weisung/"&gt;FRANKFURTER GEMEINE ZEITUNG &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;***&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Augmented Reality gewinnt am Land - auch in der Literatur. Mit Augmented Reality ist die Technologie gemeint, die mit Hilfe von Kamera (kann auch Webcam sein) bestimmte Inhalte aufgreift, und auf dem Bilschirm darstellt. Das führt zu neuen transmedialen Wegen in Literatur.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.betweenpageandscreen.com/"&gt;Between Page and Screen&lt;/a&gt; ist ein guter Beispiel dafür. Ein Buch, dessen Seiten nichts ausser Markierungen beinhalten - und nur mit Hilfe der Kamera werden die poetischen Inhalte freigesetzt.&lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Man kann es sogar selbst ausprobieren: man braucht dazu lediglich einen Ausdruck von der Webseite (&lt;a href="http://www.betweenpageandscreen.com/pdfs/marker.pdf"&gt;PDF&lt;/a&gt;) und die Applikation, die &lt;a href="http://www.betweenpageandscreen.com/book"&gt;das Geheime aufdeckt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(via &lt;a href="http://www.theliteraryplatform.com/2011/08/poetry-and-the-half-print-half-digital-world/"&gt;theliteraryplatform&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;***&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und: endlich! Mit allen Händen voll zu tun kann man immernoch einen Touch-Screen-Handy benutzen.&lt;/p&gt;
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/22991420"&gt;Finger-nose stylus for touchscreen technology&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/user1012819"&gt;Dominic Wilcox&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/09/04/sammelsurium-11778885/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/09/04/sammelsurium-11778885/</link><pubDate>Sun, 04 Sep 2011 15:19:21 +0200</pubDate></item><item><title>Duke Ellington - It don't mean a thing (1943)</title><description>	




&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/31/duke-ellington-it-don-t-mean-a-thing-11581476/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/31/duke-ellington-it-don-t-mean-a-thing-11581476/</link><pubDate>Sun, 31 Jul 2011 21:43:55 +0200</pubDate></item><item><title>Proun - Das Avantgarde-Spiel</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Raten Sie mal, was haben Schwitters, El Lissitzky, Kandinski und ein PC-Rennspiel? Die Antwort auf diese seltsame Frage habe ich heute gefunden. Und dabei ist mir früher solche Frage als Frage noch nie eingefallen. Die Antwort heisst "&lt;strong&gt;Proun&lt;/strong&gt;".&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Proun &lt;/em&gt;nannte &lt;strong&gt;El Lissitzky &lt;/strong&gt;seine von &lt;strong&gt;Malevič &lt;/strong&gt;beeinflussten suprematistischen Versuche, von der Malerei zur Architektur zu kommen. Also &lt;span&gt;nicht mehr 2D, aber noch nicht 3D&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;"Durch den Proun sind wir jetzt bei der Architektur angekommen - und das ist kein Zufall".&lt;br&gt; Lissitzki&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da ist beispielweise "Proun 5A":&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="lissitzky" href="../../../media/photo/lissitzky/5752161"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/161/5752161_e9aea341a7_m.jpeg" alt="lissitzky"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.art49.com/art49/art49zurich.nsf/0/A44D238E8E7C22C2C12570B4003D489F?opendocument&amp;lang=CH"&gt;art49.com&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nun hat ein Spiele-Programmieren (darf ich sagen, Künstler?)  &lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-converted-space"&gt; &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://blog.oogst3d.net/"&gt;Joost van Dongen&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="Apple-converted-space"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;ein Spiel unter dem gleichen Namen geschaffen. Mit jazziger Musikbegleitung flitzt man lichtschnell durch die suprematistischen Dreiecke, Kreise und Linien. Ungefähr so:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="Splitscreen4track5" href="../../../media/photo/splitscreen4track5/5752163"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/163/5752163_9eb6d97437_m.jpeg" alt="Splitscreen4track5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und wenn man in das System des Spiels reinschaut, sieht man bereits, wer den Autor beeinflusst hat: &lt;strong&gt;El Lissitzky&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Kandinsky&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Mondrian&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Schwitters &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Tinguely &lt;/strong&gt;(in Credits des Spiels sieht man ihre Werke).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="files" href="http://www.blog.de/media/photo/files/5752160"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/160/5752160_0070ab4161_m.jpeg" alt="files"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt; Aller Achtung! Ich hätte hie gedacht, ich würde irgendwann durch die Werke der Avantgardisten mit Lichtgeschwindigkeit rasen.&lt;br&gt; Hier geht es zur offiziellen Seite: &lt;a href="http://www.proun-game.com/"&gt;&lt;a href="http://www.proun-game.com/"&gt;http://www.proun-game.com/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und hier ist es nochmals in Bewegung:&lt;/p&gt;
	
	
	
	
	

	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und wieviel kostet dieses Kunstwerk? &lt;a href="http://www.proun-game.com/FAQ.html#WhatIsPayWhatYouWant"&gt;Soviel Sie möchten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/29/proun-avantgarde-spiel-11569500/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/29/proun-avantgarde-spiel-11569500/</link><pubDate>Fri, 29 Jul 2011 21:48:20 +0200</pubDate></item><item><title>Gif-Animation des Tages</title><description>	&lt;p&gt;&lt;img src="http://farm6.static.flickr.com/5262/5659132580_758465b331_o.gif" width="100%"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;von &lt;a href="http://diegoguevara.com/blog/2011/05/05/cinemagraphs/"&gt;hier&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/27/gif-animation-tages-11556546/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/27/gif-animation-tages-11556546/</link><pubDate>Wed, 27 Jul 2011 22:58:32 +0200</pubDate></item><item><title>Summelsarium: über Ferrari und Jugendschutz</title><description>	&lt;p class="excerpt"&gt;Hilflosigkeit des Staates. &lt;br&gt; Was gibt es schöneres?&lt;/p&gt;
	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Jugendschutzbeauftragte des Bayerischen Rundfunks war da jedoch einer anderen Ansicht, als sie einige Folgen der Krimi-Serie "Polizeiruf 110" auf spätere Sende-Zeit &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/kritik-an-br-polizeiruf-der-hilflose-staat-1.1124211"&gt;verschoben hat&lt;/a&gt;. Als Grund war vor allem weder Brutalität, noch Anzüglichkeiten oder Sexszenen (Standart-Black-List des Jugendschutzes) angegeben, sondern:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;"&lt;strong&gt;Der Staat ist hilflos&lt;/strong&gt;, weder gegen den wegen sexuellen Missbrauchs  eines Mädchens überführten Täter noch gegen den Selbstmordattentäter hat  der Staat eine Chance. Beide sterben und ,gewinnen' damit, indem sie  sich dem Staat erfolgreich entziehen können." [...]  &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "Die Polizei hat die  Sache offensichtlich &lt;strong&gt;nicht im Griff&lt;/strong&gt;" &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "Der Film [bietet] keine klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse"&lt;br&gt; (&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/kritik-an-br-polizeiruf-der-hilflose-staat-1.1124211-2"&gt;Zitiert nach SZ&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Tatsächlich, man darf doch damit den jungen Menschen von heute keine Angst einjagen. Wo kommen wir sonst hin?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Oder, anders ausgedruckt:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="ferrari" href="http://www.blog.de/media/photo/ferrari/5745473"&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/473/5745473_a005e56ac9_m.gif" alt="ferrari"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;(via G+)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/26/summelsarium-ferrari-jugendschutz-11549874/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/26/summelsarium-ferrari-jugendschutz-11549874/</link><pubDate>Tue, 26 Jul 2011 22:47:59 +0200</pubDate></item><item><title>GESELLSCHAFT und Bildungsurlaub</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Bei uns, werte Leser, wird die GESELLSCHAFT gross geschrieben. Die GESELLSCHAFT ist vor allem. Die GESELLSCHAFT ist am relevantesten. Was sind schon irgendwelche Dreiecke, Espressomaschinen und Papierschachtel, wenn es um die GESELLSCHAFT geht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So ist es auch mit dem Bildungsurlaub. Jeder Arbeitnehmer hat recht auf Bildungsurlaub. Was ist aber Bildungsurlaub?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Man sitzt in der Sonne und bildet sich ein, man hätte Urlaub = weg von der Arbeit?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Falsch.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dazu schreibt das Hessische Sozialministerium &lt;a href="http://www.hsm.hessen.de/irj/HSM_Internet?cid=876697abfed8eee75618c5e6111af7b2"&gt;folgendes&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;p class="excerpt"&gt;&lt;strong&gt;Ziel des Bildungsurlaubs&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
 Die berufliche und soziale Umwelt verändert sich rasant. Die kontinuierliche Qualifizierung und Fortbildung der Beschäftigten stellt einen wichtigen Wettbewerbs- und Standortfaktor dar. Sie ist unverzichtbare Voraussetzung zur Bewältigung der sich verändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes und zur Stärkung des demokratischen Gemeinwesens.&lt;br&gt;
 Bildungsinvestitionen sind mit entscheidend für die Überwindung der Wirtschaftskrise.&lt;br&gt;
 In diesem Kontext ist Bildungsfreistellung im Arbeitsverhältnis ein Instrument und zugleich ein Anreiz für Beschäftigte, um den Anforderungen des lebenslangen Lernens gerecht zu werden.&lt;br&gt;
 Der Besuch von Bildungsurlaubsseminaren der &lt;strong&gt;beruflichen Weiterbildung &lt;/strong&gt;ermöglicht es, sich neue Inhalte für das eigene Berufsfeld anzueignen, vorhandene Fähigkeiten auszubauen oder berufliche Kenntnisse aufzufrischen.&lt;br&gt;
 Im Rahmen der &lt;strong&gt;politischen Bildung &lt;/strong&gt;eröffnet der Bildungsurlaub die Chance, politische und gesellschaftliche Entwicklungen in einem größeren Zusammenhang zu reflektieren und sich aktiv auf den unterschiedlichsten Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu beteiligen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Also: Politische Bildung ist Pflicht eines jeden Bildungsbürgers. Denn - zur Erinnerung - die GESELLSCHAFT ist das A und Ω.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Von daher hier eine Liste der schönen Bildungsurlaub-Angeboten &lt;a href="http://www.hsm.hessen.de/irj/HSM_Internet?cid=c618239cc6312f47b1c79fec85ded8fe"&gt;zur Auswahl&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Aufbau und Planung eines Windowsnetzwerks mit Windows 2008 Server und Windows 7 inkl. Benutzerverwaltung sowie die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des EDV-Einsatzes in Deutschland und der EU&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Aufbaukurs Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop CS 5- sowie die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des EDV-Einsatzes in Deutschland und der EU&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ausdrucksmalen - I Kreativität und Umgang mit gesellschaftlichem Wandel im sozial-pädagogischen Kontext&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Autobiographisches Schreiben als Mittel von Standortbestimmung- Zu  Fragen der inneren Sicherheit angesichts der terroristischen Bedrohung&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Bildbearbeitung am Arbeitsplatz am Beispiel von Photoshop - Einführung-  Gesellschaftliche Auswirkungen der immer größer werdenden Papierflut&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Bildbearbeitung mit Photoshop für Fortgeschrittene- Gesellschaftliche Folgen der Computernutzung&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;PHP - Eine Einführung in die Webserverprogrammierung- Der Einfluss der Computervernetzung auf die Gesellschaft&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Das Betriebssystem Linux sowie die mit dem EDV-Einsatz in Verbindung  stehenden gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen  Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Arbeit mit Tabellenkalkulation am Beispiel Excel- Datenschutz und  die gesellschaftspolitischen Auswirkungen des EDV-Einsatzes&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Benutzeroberfläche MS-Windows und das Präsentationsprogramm Power  Pointsowie die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen  Rahmenbedingungen des EDV-Einsatzes in Deutschland und der EU&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Grundlagen der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung mit Photoshop  Elements- Gesellschaftspolitische Auswirkungen global vernetzter  Informationssysteme&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;HTML - Erstellen von Webseiten- unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Auswirkungen auf die Arbeitswelt und Gesellschaft&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kombikurs Word/Excel - Gesellschaftlicher Strukturwandel durch EDV-Einsatz&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Lebensenergien aufbauen - Qigong, Taijiquan und Traditionelle  Chinesische Medizin - Berufliche Weiterbildung im Bereich  Gesundheitsmanagement zur Anwendung bei Anderen- Stressbewältigung am   Arbeitsplatz im Kontext von Gesundheitsvorsorge in einer stressgeplagten  Gesellschaft&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Merken Sie was? Alles hat was mit der GESELLSCHAFT zu tun. Nichts geht ohne die GESELLSCHAFT. Eigentlich habe ich das Gefühl, dass man jedes mögliche auch so wildes Thema mit einer kleinen Auswahl an Gesellschaftlichen Verankerungen zu einem Bildungsurlaub machen könnte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wie wäre es mit&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Weinprobe im Kontext des gesellschaftlichen Wandels im mitteleuropäischen Region.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Malen nach Zahlen unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Auswirkungen auf die Arbeitswelt und Gesellschaft&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Surfen und die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen  Rahmenbedingungen des Surfbrett-Einsatzes in Deutschland und der EU&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Oder versuchen Sie es doch selbst:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ihr Text + Ihre Auswahl:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;br&gt;
sowie die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU und Umgang mit gesellschaftlichem Wandel im sozial-pädagogischen Kontext im gesamtgesellschaftlichen Kontext und gesellschaftspolitische Auswirkungen  und ihr Einfluss auf die Gesellschaftim Kontext einer stressgeplagten  Gesellschaft und seine arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen
	&lt;p&gt;Was haben Sie zu bieten?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/19/gesellschaft-bildungsurlaub-11502879/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/19/gesellschaft-bildungsurlaub-11502879/</link><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 20:21:18 +0200</pubDate></item><item><title>GIF-Kunst</title><description>	&lt;p class="dropcap-first"&gt;Erinnert Ihr Euch noch damals, mitte 90ger, als die Webseiten erst im Entstehen waren, da hat man die GIF-Animation entdeckt: die animierten Bilder, die überall auf der Webseiten glitzerten und blinkten bis zu einem epileptischen Anfall des Besuchers.&lt;br&gt; Zum Beispiel, &lt;a href="http://www.planet-gif.com/gif-uebersicht.php"&gt;diese da&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="hello_02" href="../../../media/photo/hello_02/5712995"&gt;&lt;img src="http://data6.blog.de/media/995/5712995_c652430415_m.gif" alt="hello_02"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Zeiten ändern sich. Die Technik - nicht unbedingt. Jetzt werden die GIF-Animationen  wieder populär. Am Besten, geht rüber zu &lt;a href="http://trithemius.de/"&gt;Trithemius&lt;/a&gt;, dessen Animationen  auf dem GIF-Basis aufgebaut sind, jedoch einen hohen  künstlerischen, politischen und dadaistischen Wert haben. (Er war der Initiator des &lt;a href="http://trithemius.de/?tag=blogger-a-flashmob"&gt;Blogger-Flashmobs "A"&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a title="a-flashmob" href="http://www.blog.de/media/photo/a_flashmob/5712994"&gt;&lt;img src="http://trithemius.de/wp-content/uploads/2011/07/a-flashmob.gif" alt="a-flashmob"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title="tumblr_lbdtclPSwK1qe0eclo1_500" href="http://www.blog.de/media/photo/tumblr_lbdtclpswk1qe0eclo1_500/5712996"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch es gibt auch andere Visionäre, die in GIF-Animation keinesfalls kitischige Webseitendekorationen sehen. Beispielweise die Betreiber des Blogs "&lt;a href="http://iwdrm.tumblr.com/"&gt;IF WE DON'T, REMEMBER ME.&lt;/a&gt;".&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Sie nehmen aus besten Filmen aller Zeiten kleine Ausschnitte, und im Zeit-Minimalismus entfalten sich plötzlich die unbeschränkten Energien des Augenblicks.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Tarkovskij's &lt;em&gt;Solaris &lt;/em&gt;(mit Banionis)&lt;br&gt; &lt;a title="tumblr_lbdtclPSwK1qe0eclo1_500" href="http://www.blog.de/media/photo/tumblr_lbdtclpswk1qe0eclo1_500/5712996"&gt;&lt;img src="http://data6.blog.de/media/996/5712996_98a0c632dd_m.gif" alt="tumblr_lbdtclPSwK1qe0eclo1_500"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kubricks &lt;em&gt;Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;a title="tumblr_lbq4gjDB921qe0eclo1_r8_500" href="http://www.blog.de/media/photo/tumblr_lbq4gjdb921qe0eclo1_r8_500/5712997"&gt;&lt;img src="http://data6.blog.de/media/997/5712997_37efa27ef2_m.gif" alt="tumblr_lbq4gjDB921qe0eclo1_r8_500"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title="tumblr_lhjjtod2GB1qe0eclo1_500" href="http://www.blog.de/media/photo/tumblr_lhjjtod2gb1qe0eclo1_500/5712998"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und natürlich, Coppolas &lt;em&gt;Der Pate&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;a title="tumblr_lhjjtod2GB1qe0eclo1_500" href="http://www.blog.de/media/photo/tumblr_lhjjtod2gb1qe0eclo1_500/5712998"&gt;&lt;img src="http://data6.blog.de/media/998/5712998_096a81f31c_m.gif" alt="tumblr_lhjjtod2GB1qe0eclo1_500"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Manchmal ist so ein Augenblick des Filmes wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/12/gif-kunst-11472534/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/12/gif-kunst-11472534/</link><pubDate>Tue, 12 Jul 2011 23:35:13 +0200</pubDate></item><item><title>A</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/a/5709850" title="A"&gt;&lt;img src="http://data6.blog.de/media/850/5709850_df71bd4021_m.gif" alt="A"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://trithemius.de/?p=971"&gt;&lt;img src="/img/smilies/icon_arrow.gif" alt="=&gt;" class="middle" border="0"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://merzmensch.blog.de/2011/07/11/a-11466963/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://merzmensch.blog.de/2011/07/11/a-11466963/</link><pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:58:04 +0200</pubDate></item></channel></rss>
