Tjaja, Wien: Cafés, Canetti, Freud.  Und natürlich die Bäder. Diese wunderbaren Bäder. Jetzt ohne Stereotypen, die wir damals reichlich aufgelistet hatten, in Kommentaren.

Denn, wie Dirk Schümer (FAZ) entdeckte, präsentierte sich ein Nobles Wiener Freibad auf der Webseite wien-konkret folgendermassen:

Publikum: viele Schwimmsportler, exklusive Preise - exklusives Publikum, geringer Ausländeranteil (ein paar Franzosen, Italiener, Russen)

Nun, hat wien-konkret seinen politisch unkorrekten Fehler bemerkt und sich beispielhaft verbessert. Besucht man die Seite jetzt, so steht dort:

Publikum: viele Schwimmsportler, exklusive Preise - exklusives Publikum, hoher Inländeranteil (ein paar Franzosen, Italiener, Russen)

Merken Sie den Unterschied?

Tja, es geht wie immer nicht um den Content, sondern um die Ausdrucksformen. Der Inhalt bleibt der gleiche... Weil die Sprache viel flexibler ist als die Köpfe.