Es ist wunderlich, wie tief die Berichterstattung fallen kann.

Jeden Tag besuche ich die Webmail-Seite von GMX, um meine Emails zu überprüfen. Und jedes Mal stosse ich auf grausame Superfizialität, ja gar beispiellose Primitivität der Berichterstattung - zumindest auf der Startseite. Denn wenn auch die Inhalte von dpa und anderen Diensten geliefert werden, werden sie - wahrscheinlich von einem Azubi - zunächst mal für das allgemeine Publikum verdaulich gemacht.

Da man wohl davon ausgeht, dass das Publikum komplett aus B*LD-Zeitungsleserschaft besteht, passt man die Contents ja entsprechend an. Da aber die Contents von dpa kommen und eigentlich unantastbar sind, passt man lediglich den Titel an. [Mich würde sehr interessieren, wer für solche Vergehen redaktionell zuständig ist, denn auch auf den Seiten von web.de erscheinen die gleiche Inhalte]

So werde ich unter dem Tag "Nachrüchten" über die verblödete Berichterstattung berichten.

Heute:
Urin im All.

Besucht man die heutige Seite, wird man von solch einer Meldung umgehaut:

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Klickt man auf den Link, kommt man - wie immer bei GMX (und web.de) - nicht zum eigentlichen Artikel, sondern zu einer weiteren Übersicht.

Dort wird die akute Problematik mit einer etwas elaborierteren Sprache geschildert:

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Endlich kommt man auf die Seite mit dem eigentlichen Thema. Beachten Sie auch diesmal den Titel - es ist Originaltitel der dpa-Meldung. Präzis, knapp und ohne B*LDheiten.

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FAZIT. Auch Titel kann einiges bewirken...