szmmctag

Archiv der Einträge: November, 2007
  • Lachpflichtversicherung

    Ich wusste nicht, dass eine Erklärung der Haftpflichtversicherungen so
    lustig und markaber sein kann...
    http://www.reitforum.de/gesetzliche-regelungen-zu-haftung-fahrlaessigkeit-etc-111936.html
  • (nicht)Grundloses Meckern

    Also, ich mag ja nicht meckern, dies stehet mir gar nicht zu. Jedoch
    wundere ich mich immer wieder aufs Neue über die seltsamen
    Marketingbluten. Seit einiger Zeit sehe ich beispielweise des öfteren
    in Mails von GMX eine Werbungssignatur mit dem höchst seltsamen Text:
    "Ist Ihr Browser Vista-kompatibel? Jetzt die neuesten
    Browser-Versionen downloaden
  • Gedanken und Bemerkungen auf dem Weg zur Arbeit

    Wenn man die Welt im theologischem (und nicht teleologischen) Sinne
    betrachtet, so ist sie laut Heiligen Schriften und deren späteren
    Editionen nichts anderes, als ein immerwährendes liturgisches Besingen
    von Gottes Schöpfung, ergo Besingen von Gott selbst. Gott hat (man
    merke das Fehlen des Konjunktivs I in diesem Satz) die Welt
    erschaffen, und er erfreut sich an seiner eignen Manifestation.
    Also ist das menschliches Leben nichts anderes als die aktive
    Teilnahme an der Liturgie, eine aktive Zustimmung eigenen Fiktivität.
    Das heisst aber nicht, Gott sei eitel, wie einige zu vermuten glauben,
    denn man hört des öfteren die Meinung, Gott sei grausam und
    selbstverliebt, daher lasse er für sich ein Lobeslied singen.

    Man lebt ergo singt ergo lebt, nur um das Singen nicht zu verlernen.

    ***

    Ein Obdachloser neben dem Modegeschäft, er steht jeden Morgen vor dem
    Eingang, ohne sich zu bewegen, mit der aufgezogenen Kaputze... Oft
    denke ich, es ist ein Mannequin, den man aus der Glasvitrine
    versetzte, weil er zu wenig glamourös war.

    ***

    Im Züge sitzend beobachtete ich einen kürzlich (vor einigen Jahren)
    entstandenen Menschen und seine Gebährerin.

    Der Mensch betrachtete seine Umgebung des grossen Blickes und bewegte
    mit seinem Finger gen alle ihn faszinierenden Objekte und Subjekte.
    - Mama, tütü! - sprach er, indem er zur U-Bahn auf der
    gegenüberliegenden Seite blickte.
    - Да, Поезд, - korrigierte den Menschen seine Gebährerin in ihrer der
    Umgebung fremden Zunge.
    - Mama, tütü! - wiederholte aber das Kind, ohne der babylonischen
    Sprachvewirrung Achtung schenken. Ja, führwar, Baby sprach
    Babylonisch...

    ***

    Im gleichen Zuge sass ein Pärchen, sie am Fenster, er neben dem
    Durchgang. Sein Rücksack schien vollgestopft zu sein, so dass er
    öfters Ballance zu verlieren schien und in den Durchgang zwischen den
    Sesseln umzukippen im Begriff war, doch jedesmal griff seine
    Herzallerliebste ihn am Kragen und stellte zurecht, so dass sie sich
    wieder küssten, ohne eine gravitationsbedingte Distanzierung zu
    erleiden.

    ***

    Ein Kollege und eine Kollegin versuchten unter dem Tisch in eine
    heimtückisch versteckte Mehrfachsteckdose mehrere Stromkabel
    einzuschliessen. Doch dies schlug stets fehl, aus welchen Grunden auch
    immer. So sah man die Füsse beider unter dem Tische liegen und hörte
    Dialoge, die eines Boccaccio würdig wären:
    - Passt es?
    - Nein, ich muss nochmals versuchen.
    - Und, ist es drin?
    - Nein, es ist irgenwdie unzugänglich.
    - Versuche doch einbisschen mit Gewalt, bist doch ein Mann, müsste es
    ja klappen.
    - Ja, jetzt war's fast drin.
    - Und?
    - Nein, wieder raus.
    - Oh, ihr Männer...

  • Monster in Cloverfield

    Nun ist es bestätigt: im zweiten Trailer sieht man den Monster. Ich habe darüber bereits in Wikipedia-Artikel geschrieben, aber dort diese Bilder zu verlinken erscheint mir irgendwie noch zu unreif.

    Daher, hier kommen die gewaltigen Aussmasse des Vieches

    Das andere, grössere Bild findet man auf dem Unfiction-Forum:
    http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?t=22097
    (thanx to Salsaking, Rhesusmonkeyboy and Arkeband)

  • Ueber raschung

    QWxzbywgaWNoIGJpbiBwb3NpdGl2IMO8YmVycmFzY2h0LiBFcyBnaWJ0IEh1bW9yIGltIGRldXRz
    Y2hlbgpGZXJuc2VoZW4uIERpZSBuZXVzdGUgU3RhZmZlbCB2b24gIlN3aXRjaCIgaXN0IHdpcmts
    aWNoIHN1YnZlcnNpdiwKZnJlY2ggdW5kIGZyaXNjaC4gVW5kIHZvciBhbGxlbTogbWl0IHNlaHIg
    aW50ZWxsaWdlbnRlbiBQb2ludGVuLgoKRGllIFBhcm9kaWVuIHNpbmQgZ2zDpG56ZW5kLiBVbmQg
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  • title-3324711

    Es geht noch lustiger. Greg Beeman, der Co-Producer von der erfolgreichen Serie "Heroes" hat in seinem Blog offenbart, auch die Heroes lieben Slusho!

    Source: http://gregbeeman.blogspot.com/

  • Cloverfield: Trailer No.2 ist online!

    Fuer alle, die drauf gewartet haben: http://www.apple.com/trailers/paramount/11808/
  • Universchämt

    Also, Leute, so geht das nicht. Einige werden immer notorischer und penetranter, wie Schnacken. Heute, zum Beispiel, kommt so ein mahnungsvolles Schreibsel per Email: Sagen Sie {Name} mal, wie oft sollen wir Sie, {Name}, noch anschreiben, Ihre 3000 EUR abzuholen ? Benötigen Sie echt 3 Erinnerungen um sich Ihr Bargeld abzuholen ? Oder haben Sie das Geld nicht nötig, bzw. wegen Reichtum geschlossen ? Und beim nächsten Stammtisch wieder rumheulen, wie schlecht es Ihnen geht ? In Ihrem Land leben über 30% der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Und Sie sind zu faul oder nicht in der Lage sich Ihre 3000 EUR abzuholen ? Finden sie Ihr Verhalten nicht lächerlich - Arme Menschen würden es als lächerlich betrachten. Klicken sie jetzt zur Abholung: {der Link der Superlativen, hehe} Ich meine, normalerweise landen die Spam-Briefe ungelesen direkt im Spam-Verzeichnis. Von solchen Texten bekommt man aber wirklich ein schlechtes Gewissen. Vor allem, weil man es doch gelesen hat...
  • Cloverfield: Was gibt's neues?

    Es ist einiges passiert. Eigentlich vieles. Seit meinem letzten Eintrag über Cloverfield.
    Hier eine kurze Liste:

    • Die neuste (aber wohl die wichtigste) Nachricht ist: der Film heisst wirklich "Cloverfield", das besagt der neuste Trailer (bald in meinem Blog), darüber versichert IMDb, und seit neulich auch Wikipedia (naja, das ist teilweise meine Schuld, hehe)
    • Jamie Lascano (die lächelnde Blonde von einem der Party-Photos auf der offiziellen "Cloverfield"-Seite) lässt von sich sprechen. Und spricht selbst. Nicht nur, dass sie in MySpace-Blog von Marlena Diamond über ihren Herzallerliebsten Teddy Hannsen schreibt, auch wendet sie sich in ihren eigenen Videos an diesen mysteriösen Mann. Besucht man die Seite http://jamieandteddy.com/ und tippt man das Passwort "jllovesth", bekommt man ihre lonelygirl15-artige Liebeserklärungen zu sehen. Man munkelt aber, sie wird die erste im Film sein, die vom Monster geholt wird.
    • Ihr habt bereits Endoman gesehen. Ich habe diese Figur für mein Traum-Projekt entworfen, aber er nimmt auch teil an der interaktiven Geschichte, die wir mit HUD zusammen schreiben. Und HUD ist derjenige, der in "Cloverfield" die ganzen Geschehnisse auf Handkamera aufnimmt, wie es sein Darsteller T.J. Miller in einem Interview erklärt.
    • Ich habe bereits über das mysteriöse Getränk "Slusho" erzählt. Das Getränk wird von einer japanischen Firma "Tagruato Corp." produziert. Sie möchten das Getränk in USA vermarkten und haben einen Wettbewerb auf der offiziellen "Slusho"-Website eröffnet. Rob, der Protagonist des Films, arbeitet für eine Marketing-Firma, und im Trailer erfährt man, er fährt nach Japan. was ist Missing Link? Er gewinnt wohl diesen Wettbewerb.
    • Zurück zu Tagruato. Sie produzieren nicht nur "Slusho", sondern erforschen das Unterseeflora und-fauna, indem sie weltweit am Ozean-Boden rumbohren. Und - was sonst? - in September 2007 haben sie eine neue Bohrstation am Mittelatlantischen Rücken errichtet - nah genug zu New York. Um den Monster aufzuwecken, damit er die amerikanische Metropole malträtieren kann. Naja, das ist eine von vielen Versionen...
    • Und hier ein Paar Fotos vom Drehort.
  • Cloverfield bei Wikipedia

    Ich habe mitte dieser Woche bei Wikipedia einen neuen Artikel über "Cloverfield" geöffnet, einiges aus dem englischen Artikel übersetzt, einiges selbst dazu geschrieben. Also, willkommen zu http://de.wikipedia.org/wiki/Cloverfield

  • Egoismus vs. Solidarität

    Jetzt, als der Sreik im vollem Gange ist und die beiden Parteien zu keiner Einigung zu kommen in der Lage sind, merke ich erst, wie sich der Streik per se auf uns alle auswürkket. Während es dem Arbeitgeber zu Schaden kommet, sind wir, die gemeinen Arbeitnehmer durchaus fröhlich eingestimmt. Doch kaum unsre eignen Interessen von dem Streike betroffen und verhindert sind, verteufelt jeder diese unvernünftgen Streikenden. Selbstverständlich, das eigne Hemd ist dem Körper am nächsten, wie man so saget. Daher komme ich zu einer Schlussfolgerung, dass die Solitarität an sich auch nur ein Spiel ist. Es geht dem Menschen nur um seiner selbst, (auch wenn dieser Wahrheit am Grammatikalischen zu mangeln vermag). Und die gespielte Solidarität ist wiederum nur eine Pose, damit man in einem grössren Kreise die Anerkennung und Integration findet. Ums Eigentliche geht es nur den Verzweifelten. Den Übrigen geht es nur um die leeren Hülsen des Monsters namens "ICH".
  • Eine ganz uneigennützige Frage

    Manchmal frage ich mich*, ob jemand überhaupt meine Monologe hier liest? Oder bin ich nur eine kleinste schizophrenisch angehauchte schreibende Einheit dieses virtuellen Weltozeans?.. *) Mich frage ich nicht aus irgendwelchen rhetorischen Gründen, sondern weil es niemanden anderen sonst zu fragen gibt.
  • Germanisten in action!

    Als ich Germanistik angefangen habe zu studieren, wunderten sich viele Bekannte, was ich damit eigentlich erreichen möchte: weder Status, noch wirtschaftliche Sprünge, noch einen prominenten Stuhl irgendwo hoch droben auf der hierarchischen Treppe von irgendwas kann ja damit bezwecken. "Die Geisteswissenschaftler enden ja alle als Taxifahrer", das war so der übliche Stereotyp. Nein. Stimmt nicht. Die Germanisten enden nicht als Taxifahrer. Sie finden sich ein warmes Plätzchen auch bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie sind Streikbrecher stets engagierte Mitarbeiter. Sogar während die Lokführer streiken, tragen die braven Germanisten tapfer, aber bescheiden die Fahne der Kompetenz vor sich hin. So zum Beispiel neulich in der UBahn. Als die Lokführer streikten und per Info-Schilder über ihre Absichten die ahnungslosen Reisenden informierten, waren die Streikenden sicherlich sprachlich unkompetent. Und töteten den Genitiv mit dem Dativ: Doch kaum drei Stunden waren vergangen, als reagierte die wachsame, sprachwissenschaftlich kompetente Anzeigetafelkorrekturzentrale und behob dieses gravierende Vergehen gegen die grammatikalische Postulate: So muss man handeln: operativ, kompetent und wachsam. Denn wer kann unseren Staat in die helle Zukunft tragen, wenn nicht wir, die Geisteswissenschaftler. Gut, manchmal sind wir zwar rechnerisch den Finanzfreaks etwas unterlegen: . Aber wir, human und altruistisch, wie wir sind, möchten ja keinen Profit aus unseren Unternehmungen ziehen. Denn wenn WIR, die Geisteswissenschaftler, die Herrscher der Wörter, streiken, sieht es wahrlich schwarz aus:

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